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Blasenentzündung Wieso, Wer und Wie oft?


Antibiotika helfen, aber nicht immer und sind für so manchen eher schädlich und erst recht nicht nachhaltig. Wer z.B. unter einer Nierenkrankheit leidet sollte auf Antibiotika und Schmerztherapeutika verzichten. Aber gerade diese betroffenen bekommen öfter eine Blasenentzündung, die sich dann auch gerne zu einer Nierenbeckenentzündung ausweitet.
Dann wird es sogar wirklich gefährlich und daher spaßen wir mit diesem Thema nicht, sondern wollen uns ausführlich und mittels unserer Erfahrungen mit dem Thema sachlich auseinandersetzen. 

Sex ist auch hier ein Thema und der Ausspruch -vor und nach dem sex „knattern, pflügen, rammeln, vögeln, poppen- zu duschen ein probates Mittel der Vorbeugung. Doch auch hier kommt es auf das Wie an.
Wir wollen uns in unserem ersten Artikel daher zuerst informativ über das Thema 
„Blasenentzündung“ auslassen und als allererstes die Themen:

Wer und wie oft und Ursachen informativ für Sie zur Verfügung stellen.

In einem weiteren Artikel, der kommende Woche erscheinen wird, gehen wir dann auf das Thema Vorbeugung und Behandlung mit alternativen Heilmethoden ein.
Hier werden wir in erster Linie unsere Erfahrungen mit einbringen. Wir sind kein medizinisches Fachpersonal, sondern Betroffene, die einen Weg der Heilung gefunden haben.
Weitere Informationen von Fachleuten, die uns sinnvoll erscheinen, werden wir aufführen und als Quellen und Link zur ausweisen.

Wer und wie oft:

Akute Blasenentzündungen treten besonders häufig bei Frauen auf:
15,2% der Frauen im Altern von 15 bis 39 Jahren haben mindestens einen Harnwegsinfekt jährlich, im Altern von 40 bis 59 gilt dies für 11,4 Prozent, bei den Frauen von 60 bis 79 Jahre sind es immerhin noch 9,7 Prozent. 

Bei Männern leiden nur 2,2% im Altern zwischen 17 bis 79 Jahren darunter, ab dem 80. Lebensjahr sind es 5,3 Prozent. 
Begünstigende Faktoren sind hier Dauerkatheter, Aufenthalt im Krankenhaus und anatomische Veränderungen im Alter, insbesondere die Vergrößerung der Prostata.

An der Blasenentzündung leiden somit vor allem Frauen, was anatomische Gründe hat. 
Ihre Harnröhre ist deutlich kürzer als die der Männer, und die Harnröhrenöffnung liegt in unmittelbarer Nähe zur Vagina und zur Analregion. Bewegungsmangel kann das Risiko der Blasenentzündung vergrößern. 
Aber auch Männer in einem fortgeschrittenen Alter, die unter Entzündungen der Prostata (Prostatitis) leiden, sind anfällig für Blasentzündungen.

Die Ursachen der Blasenentzündung

Der häufigste Erreger der Blasenentzündung ist das im Darm lebende Bakterium Escherichia coli. Verläßt es seine natürliche Umgebung, den Darm, und gelangt in die Blase, kann E.coli zum Krankheitserreger werden und unter anderem Harnwegsinfekte auslösen. 
An der Erkrankung können auch in der Harnröhre (Urethra) befindliche Kolibakterien schuld sein. Durch die natürliche Harnausscheidung werden die Erreger normalerweise aus der Blase herausgespült. Erst wenn sie sich zu stark vermehren, können sie auch zur Blasenentzündung führen und in Einzelfällen die Harnwege verstopfen.
Selbst wenn die Zystitis nicht bakteriellen Ursprungs ist, kann sie andauernden Reiz verursachen. 


Blasenentzündung in Folge einer Autoimmunerkrankung?

Einige Forscher halten die Cystitis interstitialis bzw. interstitielle Zystitis für eine Autoimmunerkrankung, der wirkliche Auslöser ist aber bis heute nicht bekannt. Es handelt sich um eine abakterielle, chronische Erkrankung, von der weit mehr Frauen als Männer betroffen sind. 

Häufiger Sex:

Häufiger Sex kann bei der Frau zu einer hämorrhagischen Zystitis (Cystitis haemorrhagica) führen, bei der es zu Beimengungen von Blut im Urin kommt. Auch durch Staphylococcus saprophyticus oder Escherichia coli verursachte bakterielle Infektionen der Harnwege können zu einer hämorrhagischen Zystitis führen. 
Leider ja,  Frauenärzte sprechen dann oft von einer Honeymoon-Cystitis. Beim Austausch von Intimitäten werden Keime vom gesamten Genitalbereich einschließlich der Afterumgebung verteilt und in die Scheide eingebracht. Durch die „Massage“ der Scheide werden die Bakterien in die Harnröhre und Blase gedrückt. 
Deshalb sollten sich beide Partner vor dem Verkehr gründlich säubern. Zur Prophylaxe empfehlen wir den anfälligen Frauen die Blasenentleerung nach jedem Geschlechtsakt. Außerdem hat es sich bewährt, viel zu trinken, damit sich die Bakterien nicht anheften können.


Blasenentzündung als Nebenwirkung einer Strahlentherapie?

Ungefähr 10 % der Betroffenen übrigens klagen über deutliche Beschwerden im Bereich des kleinen Beckens als Nebenwirkung einer Strahlentherapie. Eine solche Strahlentherapie führt nicht selten zu einer Schädigung der Harnblase. Eine besonders seltene Form der Blasenentzündung, die über die Biopsie diagnostiziert wird, ist die eosinophile Zystitis. Die Ursache dieses Infekts ist nach wie vor unbekannt, in der Harnblase in großen Mengen vorhandene Eosinophile scheinen aber in ihrer Entstehung eine entscheidende Rolle zu spielen.

Manche Frauen klagen unter der Einnahme der Pille oder in den Wechseljahren über gehäufte Blasenentzündungen, gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang?

Ja, weil die Schleimhaut der Blase wie die Scheidenschleimhaut auf Östrogene anspricht. Wenn eine Pille mit sehr niedrigem Östrogengehalt eingenommen wird oder wenn nach den Wechseljahren die Eierstöcke nicht mehr genügend Östrogene produzieren, trocknen bei manchen Frauen die Schleimhäute des Genitalbereichs einschließlich der Blase aus. Bakterien können sich dann leichter in der Blase ansiedeln. Wenn das der Fall ist, helfen oft Scheidenzäpfchen mit Östriol auch der Blase. Oder die Frauenärztin verschreibt eine andere Verhütungspille, bzw. für die ältere Frau natürliche Östrogene.

Füße warmhalten?

Der Blasenmeridian endet in den Füßen und die Arterien und Venen der Beine laufen von den Füßen, entlang der Blase, durch den Körper.
Füße und Beine sollten von Betroffenen rein prophylaktisch schön warm gehalten werden. -Frau mit Wollsocken im Bett sind ein wahrer Männertraum und verhindern evtl. eine Honeymoon Zystitis-. Schöne bzw. lustige Socken können aber auch das Gegenteil bewirken.


Hygienemaßnahmen sind wichtig für den Intimbereich

Die häufigsten Bakterien, die man bei Blasenentzündungen findet, stammen aus dem eigenen Darm. Deshalb sollten Mütter ihren Töchtern von klein auf beibringen, dass sie sich nach der Toilette immer von vorne nach hinten abwischen müssen. 
Wasser oder Wasser mit Kernseife sind am geeignetsten, damit der natürliche Säureschutzmantel nicht leidet oder zerstört wird
Empfohlen wird hier beispielsweise Deumavan Waschlotion sensitiv (Kaymogyn).
Zu häufiges Waschen mit falschen Produkten fördert eine Infektion.


Die Symptome der Blasenentzündung

Unter einer akuten Blasenentzündung leidende Patienten klagen in der Regel über
  • starke Schmerzen in der unteren Beckenregion
  • manchmal kann es im Unterleib zu Krämpfen kommen. 
  • Der Patient verspürte mitunter starke Schmerzen vor dem Wasserlassen. 
  • Die Schmerzen nehmen während des Wasserlassens an Intensität zu, die Blasenentleerung fällt schwer. 
  • Um genügend Urin abzulassen, muß der Patient durch Drücken nachhelfen. 
  • Die Schmerzen und das Brennen können über das Wasserlassen hinaus andauern. 
  • Der Harndrang ist in der Regel groß, die abgelassenen Urinmengen sind dagegen mitunter nur gering. 
  • Der Toilettengang wird für den Patienten zu einem schmerzhaften Akt.
  • Der Urin, den eine unter Blasenentzündung leidende Person abläßt, kann ungewöhnlich stark und unangenehm riechen. 
  • Manchmal ist dem Urin Blut beigemischt, er ist mehr oder weniger stark getrübt und nicht mehr hellgelb und “wasserklar”, wie er eigentlich sein sollte.  
  • Häufiger Harndrang ist eines der Anzeichen für Blasenentzündung.

Für eine möglichst optimale Behandlung der Blasenentzündung sollte ein Arzt aufgesucht werden, sobald sich die ersten Symptome einstellen. Wir sehen jedoch aus Erfahrung, dass man dort direkt Antibiotikum erhält. Das Ergebnis ist dann oftmals, eine wiederkehrende Zystitis, die nicht austherapiert wurde. Daher wollen wir die Selbstverantwortlichkeit in unserem Artikel unterstreichen. Man kann auf Ursachen mit Kanonen schießen, oder sie verstehen lernen und nachhaltig eine Blasentzündung auch in Kooperation mit dem Arzt, oder Heilpraktiker- alternativ sehr erfolgreich behandeln und nachhaltig auskurieren. 


Steigt die Körpertemperatur auf über 38° C bei gleichzeitig zunehmendem Schmerzgefühl, dann ist es höchste Zeit einen Arzt aufzusuchen, um abzuklären, ob es sich um eine Zystitis handelt oder nicht.

Antibiotika:
Ebenso kann eine Antibiotika-Therapie das natürliche Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien auf Haut und Schleimhäuten stören. Last but not least ist ein geschwächtes Immunsystem häufig Auslöser einer Blasenentzündung. Der Körper kann die Bakterien nicht richtig in Schach halten, so beispielsweise bei der Zuckerkrankheit oder als Folge von anderen Erkrankungen.
Pfflanzliche Antibiotika werden bereits in den oberen Darmabschnitten in das Blut aufgenommen und schädigen die „guten“ Darmbakterien nicht. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Auch die Homöopathie kann helfen, doch sollte man sich das passende Mittel von einem Arzt empfehlen lassen. -Quelle u.a. Homöopathiwelt, Netzwerk-Frauengesundheit .

In einem weiteren Artikel, der kommende Woche erscheinen wird, gehen wir dann auf das Thema Vorbeugung und Behandlung mit alternativen Heilmethoden ein.


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Blasenentzündung vorbeugen und natürlich heilen?

Antibiotika helfen, aber nicht immer und sind für so manchen eher schädlich und erst recht nicht nachhaltig. Wer z.B. unter einer Nierenkrankheit leidet sollte auf Antibiotika und Schmerztherapeutika verzichten.  Aber gerade diese betroffenen bekommen öfter eine Blasenentzündung, die sich dann auch gerne zu einer Nierenbeckenentzündung ausweitete.
Dann wird es sogar wirklich gefährlich und daher spaßen wir mit diesem Thema nicht, sondern wollen uns ausführlich und mittels unserer Erfahrungen mit dem Thema sachlich auseinandersetzen. Ich muss auf Grund der Tatsache, dass ich nur noch eine Niere besitze und diese auf Grund einer vererbten "Zystenniere" angegriffen ist, sehr sorgsam mit diesen Thema umgehen. Vor meiner Diagnose nahm ich auch ohne groß darüber nachzudenken "Antibiotika" und litt trotzdem

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