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Glutenarme Sonntagsbrötchen selber backen

Brot und Brötchen aus Emmermehl: Diese Bilder haben wir gerade von unseren selbstgemachten Brötchen und Brot geschossen. Lecker und mit ein bischen Übung wirklich einfach zu machen.

Die extreme Zunahme von Gluten-Intoleranz ist nach neuesten Untersuchungen offenbar u.a. eine Folge spezieller, gentechnisch manipulierter Weizenzüchtungen. 
Da Emmer relativ genügsam ist, hat er keine hohen Ansprüche an die Bodenqualität.
Er muss daher auch nicht bespritzt und gedüngt werden. Jedoch ist Emmer leider nicht so ertragreich (nur knapp ein Drittel) wie Weizen, was sich im Verkaufspreis wiederspiegelt.
Sonntagsbrötchen mit Emmermehl sind schnell gemacht, weil Emmermehl nicht aufgehen muss. Emmermehl schmeckt sehr würzig. Wer will kann es mit guten Dinkelmehl kombinieren.

Zutaten:

  • 1 Würfel Frischhefe
  • 500 gr. Emmermehl
  • ca. 100gr. Dinkel o. Roggen
  • 1 Tel. Salz
  • 1,5 Tel. Zucker
  • 2 EL Olivenöl o. anderes gutes Öl
  • 1 Glas warmes Wasser ca. 300ml -bitte nach Gefühl- 

Anleitung:

  • Hefe in eine Schüssel bröseln. 
  • Wasser daraufgießen und darin mit dem Finger rührend die Hefe auflösen. 
  • ÖL, Salz und Zucker zufügen und wieder mit den Fingern rührend auflösen.
  • Mehl nach und nach dazugeben. -Macht bitte alles mit den Händen, denn dann fühlt ihr was ihr tut und die Körperwärme ist gut für den Teig-
  • Den Teig Kneten und so viel Mehl zufügen, bis der Teig kaum bis garnicht mehr klebt
  • Brötchen Formen, auf einem bemehlten Backblech legen, ca. 15 Minuten aufgehen lassen und dann bei 200 Grad 15 Minuten backen.
  • Der Brötchenteig kann je nach Geschmack mit Sonnenblumenkernen, Bockshornsamen, Haferflocken usw. verfeinert werden.
  • Kurz abkühlen lassen und genießen. Guten Appetit 

Emmer ist ein uraltes Getreide. Man spricht von einem Alter von 5.000 bis 10.000 Jahren.
Der Stammbaum des Emmers ist ein Teil des Weizenstammbaumes.
Während Weizen, Dinkel und Roggen als Getreidearten bekannt sind, war Emmer (auch Zweikorn genannt) lange Zeit in Vergessenheit geraten. Eigentlich zu Unrecht, denn es ist besonders eiweiß- und mineralstoffreich. Es enthält besonders viel Eisen und viel weniger Gluten, als der heutige Weizen.
Aufgrund der mäßigen Klebeeigenschaften (weniger Gluten), werden dem Emmermehl für die Weiterverarbeitung oft andere Mehle wie Dinkelmehl beigemischt.
Sie enthalten heute 50 Prozent Eiweiß. Dieses spezielle Eiweiß (Gluten) kommt nicht nur in Weizen, sondern mittlerweile auch in Dinkel, Roggen und Gerste vor, also praktisch in allen herkömmlichen Backwaren, Nudeln, Pizzas, Fast Food und nahezu sämtlichen Fertigprodukten.

Brot selbst gebacken spart aber auch Geld. Mit ein bischen Übung geht es sehr schnell.
Ein 800 gr. Brot kostet etwa 1,80 Euro incl. Energiekosten.

Ähnlich dem Emmer Mehl, enthält Brot aus Kamut Mehl (Urweizen), wesentlich weniger Gluten als der "moderne" Weizen.

Kommentare

Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…