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Eine neue Weltordnung

Eine neue Weltordnung

(LC):14.09.2016 Wir leben in politisch selbstständigen Gebiet, umgeben es mit Grenzen und nennen es Land, Staat, Republik oder Königreich. Wir leben in dicht geschlossenen Siedlungen, in denen sich Häuser, Wohnungen und Infrasturktur dicht an dicht aneinanderschmiegen und nennen es je nach Grösse, Stadt oder Dorf.

Wir leben in einem abeschlossenen Raum mit mehr oder weniger Zimmern, oder einem eigenen Haus und nennen es unsere eigene Wohnung, oder zu Hause.
Wir gestalten etwas in dem Rahmen des selbstständigen Gebietes Land, Stadt, Wohnung und nennen es Kultur (von cultura ‚Bearbeitung‘, ‚Pflege‘, ‚Ackerbau‘) und fühlen uns als Mensch dieser Kultur im jeweiligen Gebiet zugehörig. Dies entspricht unserem Denken, Fühlen und Handeln im 21Jhd.
Wir grenzen uns ein, grenzen uns ab, fühlen uns als Gemeinschaft und haben diese Grenzen, die wir nach außen hin leben, genauso in unserem Innern.
Im 21Jhd. werden wir jedoch mit vielen neuen Aspekten konfrontiert, die uns aufzeigen, dass das was in anderen Ländern passiert, verursacht oder mitverursacht wird, wiederum Einfluss auf unser Land, auf unsere Städte und unsere Wohnungen hat.

Genauso hat es somit auch Einfluss auf unsere Wahrnehmung als Gemeinschaft.
Klimawandel, Bodenschätze, Wasser, Nahrungsmittel und das ist mittlerweile jedem "denkenden Menschen" mehr oder weniger bewusst. Es sind keine Fragen die ein Land, eine Stadt oder Bewohner einer Wohnung für sich allein klären könnte.
Längst ist es angekommen, dass Veränderungen an anderen Orten unserer Erde auch bei uns ankommen und uns direkt und indirekt betreffen.
Wir werden langsam gewahr, dass jedes Land, jede Stadt und jedes zu Hause in unserer Welt auf dieser "EINEN ERDE" basiert, die wir uns alle teilen.
Eine Kultur des 21Jhd. müsste somit folglich die Grenzen öffnen, damit wir uns als Menschen verstehen und nicht als Kultur eines selbstständigen Gebietes, denn unsere Selbstständigkeit ist längst dem Wissen einer gemeinsamen Abhängigkeit gewichen.

Schön wäre es, wenn diese Wahrnehmung unserer Welt in Denken, Fühlen und Handeln bei uns als Mensch, gleich wo wir auch leben, angekommen wäre. Das ist jedoch leider ein Trugschluss.

Verstanden ist noch lange kein kapiert und erst recht noch kein verinnerlicht haben.

Weder Verschwörungstheoretiker, noch linke, noch rechte, noch die politische Mitte, haben Verstanden, dass die WELT und alles was darauf lebt eine untrennbare Gemeinschaft ist.
RECHTE POLITIK in keiner WEISE.


Wir haben erst jetzt angefangen eine Ahnung davon zu bekommen und brauchten für einen ersten Ansatz zu dieser Erkenntnis Klimawandel, Flüchtlichgsströme und Katastrophen, die bei uns persönlich ankommen.

Trotz alledem pochen wir weiter auf Grenzen und somit auch auf Abgrenzung jeglicher Art. Noch mehr abrenzen, noch mehr sichern, so als wären wir allein auf der Welt und könnten uns tatsächlich schützen, wie ein kleines Baby,das noch meint es wäre unsichbar, wenn es die Hände vor`s Gesicht hält.
Manche Kultur scheint irgendwie etwas Besseres zu sein, als eine andere. Manches Land wichtiger als ein anderes...und über Rassimus und Fanatismus muß man nicht nur nachdenken!!!
Trotz alledem meinen wir uns noch mehr ein- und abgrenzen zu müssen. Sei es, weil wir uns bedroht fühlen, sei es, weil wir etwas schützen wollen, sei es, weil wir etwas nicht teilen wollen.

Fakt ist und bleibt.
Wir teilen uns eine Erde in der sich Dinge bedingen, in der und auf der sich etwas auswirkt, egal wo es auf dieser Erde stattfindet.
Das Denken, Fühlen und Handeln das wir seit Jahrhunderten, ja sogar seit Jahrtausenden verinnerlicht haben funktioniert nicht mehr. Die ERDE ist ein ORGANISMUS und wir Menschen sind nur ein TEIL dessen.
Wir müssen dies verstehen lernen. Wo wir auch einem Teil dieses Organismus Schaden zufügen, wirkt sich dieser Schaden überall aus. Wir tragen alle die Konsequenzen, egal wo wir auf dieser "EINEN ERDE" leben.
Wie soll das jedoch aussehen. Hierzu brauchen wir keine unterschiedlichen Kulturen abschaffen, oder Religionen bekriegen, sondern hier geht es um schlichte Toleranz, um Respekt und der tiefen Erkenntnis, dass es Sinn macht, das ein Land, das den Regenwald umschließt es möglich gemacht werden muss, diesen zu pflegen. Das ein Land, dass von Wasser umschlossen ist, die Aufgabe hat darüber zu wachen, dass ein Land, dass technologisch sehr weit ist, dies innovativ, nachhaltig und vorausschauend respektvoll erforscht und umsetzt. Letztendlich geht es um miteinander teilen.

"Es geht vielleicht in Zukunft nicht mehr um eine Kultur, um ein eingegrenztes Gebiet, sondern um eine Rolle für Erde, Tier und Mensch, die Menschen eines Gebietes ausfüllen und erfüllen."
Der Mensch muss sich neu begreifen lernen, mutig NEIN sagen und sich verweigern
Hierzu gehört auch eine Neudefinition von Legislative, Exekutive und Judikative und einen funktionierenden Journalismus als Informant.

Ja, wir brauchen eine neue Weltordnung, wir brauchen ein Zusammenrücken, ein einander verstehen. Wir brauchen auch den Verzicht um neu zu ordnen.

Ja, wir brauchen neue Rollen. Wir brauchen definitiv eine neue Weltordnung, denn ohne diese werden wir als Mensch selbst für unseren Untergang sorgen, über kurz,- oder lang.Wir brauchen nicht Länder und Kulturen, sondern Länder und Kulturen, die sich um eine Rolle kümmern. Wir bauchen Gesetze, die im Sinne von Natur, Tier und Mensch entscheidungen. Wir brauchen nicht den Dogmatismus, den Krieg von Blickwinkeln, sondern inhaltliche Auseinandersetzung, Schaffung von Entwicklung und Erkenntnis und machbare Schritte, die auch getan werden.

Wir brauchen ein komplettes umdenken in allen Bereichen, auch was Arbeit und Beruf, Geld und Entlohnung angeht im Sinne von Natur, Tier und Mensch.

Es ist keine Frage von Macht oder Geld mehr, es ist eine Frage der Existenz geworden und dies wird JEDEN ausnahmslos in den kommenden Jahrzehnten offensichtlich werden.

Ein Katastrophe für den Neuanfang?

Ob das Umdenken nach Katastrophen auch im 21Jhd. funktioniert, ist eher anzuzweifeln, da wir leider uns in die Lage versetzt habe, so umfassend zu zerstören, dass "ein Danach" sehr unwahrscheinlich ist.
Ich wünsche mir sehr, dass jeder Mensch auf dieser Erde beginnt, die eigenen Grenzen in sich abzubauen, damit wir anfangen können uns als Menschen auf einem Planeten zu verstehen und zu verbinden.


Wir haben noch die Chance dazu, die Mittel, die Möglichkeiten und vielleicht auch noch die Zeit uns und unsere Rolle als Mensch, auf unserer EINEN MUTTER ERDE, neu zu begreifen.
Euer Lennart Cole

Kommentare

Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…