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Es werden Posts vom Januar, 2017 angezeigt.

Danke für 17.000 Besuche in nur 10 Monaten

Ich möchte mich von Herzen bei allen Bedanken, die meinen Blog besucht, kommentiert, vielleicht sogar geteilt haben, oder Posts teilen.

Vor ca. 3 Jahren hatte ich über 700 Follower bei Facebook und war sehr rege. Dann kam ein tiefer Einschnitt in mein Leben und ich habe alle Plattformen gelöscht.
Seit einigen Monaten habe ich meine Arbeit wieder mit Freude aufgenommen und fange nun von vorne an.

Mir liegt das was ich tue am Herzen. Es macht mir viel Freude, wenn auch andere -außer ich- Spaß an dem haben, was so aus meiner Feder, meinem Herzen und meinem Verstand rinnt. Aktuell arbeite ich an einem neuen Buch.

Ich schreibe weil es mir Freude. Das es Anklang findet, freut mich umso mehr.Teilt weiter meine Posts, liest weiter meine Gedanken, meine Bücher und kommentiert sie rege.
Herzlichen Dank an Euch Alle.

Euer Lennart Cole

Vorläufiges Vorwort zum Buch lüftet erste Geheimnisse

Lennart Cole lüftet in seinem "vorläufigen Vorwort" zum Roman, "Die Wächter der Waage" ein wenig das Geheimnis, worum es in dieser spannenden Geschichte, die in mehreren Teilen erscheinen wird, geht.

Er möchte uns schon jetzt ein wenig eintauchen lassen in eine Welt, die einem tiefen Sinn folgt und deren spannende Geschichte von diesem Sinn durchzogen ist.




Vorläufiges Vorwort von Lennart Cole -Die Wächter der Waage-
Manche Geschichten erfindet man nicht, man wird von Ihnen gefunden, oder sogar in sie hinein geboren. Mich beschäftigte diese Geschichte von Kindesbeinen an, beseelte meine Fantasie und forderte in all den Jahren die vergangen waren, meine Vorstellungskraft, aber auch Gefühl und Verstand. Der Versuch Sie nieder zu schreiben scheiterte das eine und andere male. Als ich es endlich wagte den Beginn der Geschichte auf zu schreiben und das erste Buch veröffentlicht war, zweifelte
ich daran, war ohne große Hoffnung, dass es irgendjemand anderen interessieren …

Von manchen Geschichten wird man gefunden

Manche Geschichten erfindet man nicht,

man wird von Ihnen gefunden, oder sogar in sie hinein geboren. Mich beschäftigte diese Geschichte von Kindesbeinen an, beseelte meine Fantasie und forderte in all den Jahren die vergangen waren, meine Vorstellungskraft, aber auch Gefühl und Verstand

Der Versuch Sie zu schreiben scheiterte das eine und andere male. Als ich es endlich wagte den Beginn der Geschichte nieder zuschreiben und das erste Buch veröffentlicht war, zweifelte ich daran, dass es irgendjemand anderen interessieren würde.
Es sprachen mich jedoch viele Leser auf meinen ersten Versuch an und fragten, was wohl zuvor geschehen war und was danach noch geschehen würde und bemerkten oftmals das es ja so viele Geschichten in einem Buch sind, die so viel Mühe machen sie miteinander zu verbinden, aber die Geschichte sei eindeutig zu kurz und hier und da wäre es Wert sie zu überarbeiten.

Was dem einen Missfiel, gefiel dem anderen, was dem einen zu tief war, war dem anderen nicht tief genug…

Symbole der Angst

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit"
(C) Lennart Cole

....Je leerer der Mensch wird, desto größer werden seine materiellen Werke, die ihn an seine größte Sehnsucht erinnern sollen.
Mit materiellen Prachtbauten wie Tempel, Kirchen, Monumenten wollte der Mensch seine Treue zu dem sichtbar machen, den sie Schöpfer nennen, oder andere Namen gegeben haben.
Doch selbst die größten Bauten waren nur Sinnbild für die eigene Leere im Herzen und je größer die Leere der Menschen war, desto größer wurde das Verlangen diese Leere durch noch größere Symbole sichtbar zu machen.
Dies alles sind Symbole der Angst des Menschen vor dem vergessen.......

Sie wollen sich selbst an das erinnern, was in dem Innersten ihres Herzens immer stummer, leerer und dunkler wird.



Eine Frau wollte erotische Fotos

Eine ganz kurze Geschichte
-Textauszug aus Lümmel Luder Lust S166 -

Eine Frau wollte erotische Fotos von sich,
aber nur von ihrem Rücken und Hintern.

Weil die Fotos so schön wurden, fragte er diese Frau, ob er das schönste Foto ausstellen könne, was sie bejahte.

Der Fotograf wunderte sich jedoch, wieso so viele Kunden die Frau erkannten, meist männliche, aber nicht ausschließlich.

Ende

Lust -Lied der Lilith- aus "Lümmel Luder Lust"

Den Abschluss des Buches "Lümmel Luder Lust" bildet ein lyrisch anmutenden Text über Lust.

Lust (Lied der Lilith) (C) Lennart Cole
Sehnsucht plagt dein Herz auf der Suche nach Dir,
Sehnsucht, nicht zu stillen trotz aller Menge.
Verlangend sucht dein Herz, dein Körper,
denn ein Feuer brennt in dir, das du nicht kennst.


Wo ist das Wasser, das deine Hitze löscht,
wo ist der, der den Weg zu dir kennt?
Ahnungen finden ihren Platz in dir,
Gefühle, Fantasien, derer du dich schämst.

Kurze Momente dachtest du, du wärst am Ziel.
Kurze Momente! Doch nur Tropfen Wasser für dein Herz.
Ich löse dich nicht, bevor deine Lust nicht gelöscht ist.
Ein Feuer verzehrt dich, dein Herz schaut weg.


Nun bin ich da und eine Ahnung dringt ganz tief,
weglaufen willst du und doch bei mir ankommen.
Du weißt nichts von mir, doch du fühlst ein Meer,
Angstschweiß auf der Stirn, Lust auf meinen harten Kuss.

Tautropfen deiner Lust rinnen wie ein Bach,
Quelle, aus der ich begierig trinke.
Geruch der Begierde,…

Ein spontane geschriebene Geschichte vom -Älter werden-

Ein spontane geschriebene Geschichte zur Nacht für Euch
geschrieben am 19-01-2017 um 17:00
von (C)Lennart Cole ....Ich schaue in den Spiegel, sehe hier und da ein Fältchen mehr, graue Haare noch grauer, mein Schopf lichtet sich und vorwitzig wachsen Haare an ungewohnten Orten.


Furchen und Falten in meinem Gesicht, die Augen umrahmend, das Gesicht verzierend.
Jede Falte hat Ihren Ausdruck, mal charmant, mal lächelnd, mal ernst, mal erinnernd an dunkle Tage, mal an viel Licht.
Bewegungen werden vorsichtiger, langsamer, bedächtiger, so als schwinde der Körper dahin und da wo mal Muskeln waren, sind sie nun wohlig verdeckt, versteckt unter einer schicht.
Langsam entgleitet mir die Fähigkeit Fahnen schwingend das Feld des Lebens zu erobern.
Langsamer nun, nicht mehr so ungestüm lospreschend, das Gelände ignorierend, wandle ich nun.
Nicht mehr vollgepumpt mit Adrenalin und Testosteron. Nicht

mehr rücksichtslos ausprobierend, mit schier unendlicher Kraft.
Nicht mehr 7 mal am Tag, nicht mehr 5 mal.
La…

"Die Welt da draußen ist so laut geworden" -Textauszug

Textauszug aus meinem ersten Buch -2005- 

Der Wanderer der letzten Zeit

…….Dann sagte er einen Satz, der Maria lange beschäftige. Er sagte:
„Die Welt da draußen ist jedoch zu laut geworden und so hören die Menschen ihre eigene Stimme nicht mehr."

“Oja, und wie laut sie ist, dachte Maria bei sich und wie still es hier ist.Sie saßen noch schweigend einige Zeit da, bis Maria ruhig und zufrieden in den Schlaf fiel, umgeben von einer wohligen Wärme und einem Gefühl von Freiheit, dass sie selten so intensiv wahrnahm wir am heutigen Tag.

Ein Mann, der in der Dunkelheit wie ein Schatten wirkte saß am Feuer. Vor sich hatte er eine große Trommel, die aus einfachsten Mitteln gebaut war. Das Feuer ließ nur einen verschwommenen Blick auf die markanten Konturen zu, die sein Schatten zeichnete. Er blickte zur

Textauszug aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"

Auzug aus meinem Buch "Lümmel luder lust" S.17f

...„Wie meinen Sie das?“ „Naja, ich kann Ihnen nur von mir erzählen und von dem, was ich weiß, was ich erfahren, gelernt habe, womit ich aber noch nicht am Ende bin.


Ich lebe ja noch und tue mich schwer mit Wahrheiten, die doch häufig nur persönliche Blickwinkel oder anders gesagt Überzeugungen sind. Ich würde Ihnen alles über Männer, Lust (*), Sex und Partnerschaft erzählen, was ich weiß. Ich erzähle Ihnen somit von mir.

Erzähle es so, als würden Sie durch die Augen eines Mannes schauen, als würden Sie seine Haut anziehen und einen Penis besitzen, der wie ein Wegweiser die Richtung im Leben eines Mannes zu bestimmen scheint, wenn man ihm folgt.


Ich erzähle Ihnen von der Spezies Mann, die in die Welt kam, um Samen zu verstreuen, zu jagen und zu kämpfen. Einer Spezies, die stark erscheint, weil sie umsorgt wird. Einer Spezies die umsorgt wird, damit sie sein kann wie sie ist, was sie ist. Ich möchte Ihnen so davon erzählen, dass S…

Textauszug aus meinem ersten veröffentlichten Buch -2005-

Textauszug für Heute aus: Der Wanderer der letzten Zeit
© Lennart Cole

……….Mit den Worten „die Stadt der Weisen ist wohl verlassen, sagt man“, unterbrach am Ende der köstlichen Mahlzeit Denji die Stille. Der Wanderer, begann an seinem Zigarillo weiterzurauchen, als hörte er nicht, was Denji ihm gesagt hatte. „Ja so wird es wohl sein“, war die späte Antwort.
„Was hat das zu bedeuten“, fragte Denji und der Wanderer ließ seinen Blick in die Ferne schweifen. „Es hat zu bedeuten, dass die Stadt nun verlassen ist und dass es keinen Rat mehr gibt für alle Ratsuchenden Wesen, solange es so ist, wie es ist.“

Die Zeit der Ratlosigkeit hat begonnen, sagte der Wanderer dann in einem ernsteren Tonfall.
Es steht auf Messers Schneide, denn nun ist die Zeit da, in der die, die nach Macht streben alle Erinnerung auslöschen wollen.

„Wird es ihnen gelingen,“ fragte Denji. Wir werden sehen, antwortete der Wanderer, wir werden sehen, doch oft besitzt gerade das, was verloren scheint, eine ungeahnte Kraft, um ne…

Wünsche?

"Wünsche? Was sollen sie schon bewirken. 
Sie verhallen in der Unendlichkeit, ungehört, keiner spürt Sie, keiner fühlt Sie, niemanden berühren Sie und in uns selbst verblasst mit der Zeit der Wunsch, bis wir uns selbst nicht mehr erinnern können, was uns durchdrungen hat von Kindesbeinen an. 
Zurück bleibt eine unerfüllte Hoffnung, eine tiefe Traurigkeit im eigenen Herzen, an deren Grund man sich selbst nicht mehr erinnern vermag.

"So, so. Das glaubst Du?
....Wünsche vergehen nicht, sie verklingen nicht. Das Leben, wenn es so sein soll trägt es über Grenzen hinweg, manchmal sogar über Raum und Zeit und wenn es so sein soll bläst er wie einer sanfter Wind in ein Instrument,  berühr eine Seite in den Seelen. Glaube mir, so begann die Schöpfung und so wurde ein Wunsch über Raum und Zeit plötzlich zu einer unvorstellbaren Musik, gespielt von unzähligen Seelen in einem großen Orchester. 

Oft fehlt uns nur die Geduld und unsere scheinbare Vergänglichkeit lässt uns zweifeln, weil wir gl…