Lust -Lied der Lilith- aus "Lümmel Luder Lust"

Den Abschluss des Buches "Lümmel Luder Lust" bildet ein lyrisch anmutenden Text über Lust.

Lust (Lied der Lilith) (C) Lennart Cole
Sehnsucht plagt dein Herz auf der Suche nach Dir,
Sehnsucht, nicht zu stillen trotz aller Menge.
Verlangend sucht dein Herz, dein Körper,
denn ein Feuer brennt in dir, das du nicht kennst.


Wo ist das Wasser, das deine Hitze löscht,
wo ist der, der den Weg zu dir kennt?
Ahnungen finden ihren Platz in dir,
Gefühle, Fantasien, derer du dich schämst.

Kurze Momente dachtest du, du wärst am Ziel.
Kurze Momente! Doch nur Tropfen Wasser für dein Herz.
Ich löse dich nicht, bevor deine Lust nicht gelöscht ist.
Ein Feuer verzehrt dich, dein Herz schaut weg.


Nun bin ich da und eine Ahnung dringt ganz tief,
weglaufen willst du und doch bei mir ankommen.
Du weißt nichts von mir, doch du fühlst ein Meer,
Angstschweiß auf der Stirn, Lust auf meinen harten Kuss.

Tautropfen deiner Lust rinnen wie ein Bach,
Quelle, aus der ich begierig trinke.
Geruch der Begierde, er betört deine Sinne,
der Reigen beginnt mit der Unterwerfung deiner Selbst.

Lust in Fesseln, ohne Selbst und keine Kontrolle,
Hingabe und Angst sind Triebfeder deiner Sinne.
Feder und Peitsche streicheln deine Haut,
du wirst mich bitten, wenn der Grenzgang erreicht ist.

Tautropfen deiner Lust rinnen wie ein Fluss,
Quelle, aus der ich begierig trinke.
Geruch der Begierde, er betört deine Sinne,
Es ist nun vollbracht ...
Von nun an soll es kein Wasser geben,
das dein Feuer löscht (C) Lennart Cole

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