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Wünsche?

"Wünsche? Was sollen sie schon bewirken. 
Sie verhallen in der Unendlichkeit, ungehört, keiner spürt Sie, keiner fühlt Sie, niemanden berühren Sie und in uns selbst verblasst mit der Zeit der Wunsch, bis wir uns selbst nicht mehr erinnern können, was uns durchdrungen hat von Kindesbeinen an. 
Zurück bleibt eine unerfüllte Hoffnung, eine tiefe Traurigkeit im eigenen Herzen, an deren Grund man sich selbst nicht mehr erinnern vermag.

"So, so. Das glaubst Du?
....Wünsche vergehen nicht, sie verklingen nicht. Das Leben, wenn es so sein soll trägt es über Grenzen hinweg, manchmal sogar über Raum und Zeit und wenn es so sein soll bläst er wie einer sanfter Wind in ein Instrument,  berühr eine Seite in den Seelen. Glaube mir, so begann die Schöpfung und so wurde ein Wunsch über Raum und Zeit plötzlich zu einer unvorstellbaren Musik, gespielt von unzähligen Seelen in einem großen Orchester. 

Oft fehlt uns nur die Geduld und unsere scheinbare Vergänglichkeit lässt uns zweifeln, weil wir glauben, dieser Wunsch ist nur mit unserer eigenen Existenz verbunden. Wir verstehen oft nicht, dass wir nicht immer alles selbst erleben, aber oft genug das Zünglein auf der Waage sind, das etwas in Gang setze, was sich unserem eigenen Erleben entzieht. Woher willst du also wissen, was aus deinem Wunsch geworden ist?"  -Lennart Cole-
"Gedanken zum Roman "Die Wächter er Waage", an dem ich aktuell schreibe.

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Daher möchte ich Thesen für diesen Paradigmenwechsel formulieren:

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2.In der Welt, die ich mir vorstelle, gehören jedem Land …