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Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir die Nadeln so fest in die Haut piekste, dass ich es sehr genoss, wurde meine Beste Freundin, und wie es Freundinnen so tun, blieb sie auch mal über Nacht, sie manchmal bei mir oder ich mal bei ihr. Wir erzählten uns Lustige Sachen, spielten und schliefen in einem Bett. Was ich jedoch wollte, war, dass sie mir diese

tollen Gefühle wieder schenkte. Ich brachte ihr bei, mich zu fesseln, mich zu piksen, und sagte ihr,
dass sie meine ganz besondere Doktorin sei, die alles mit mir machen dürfe und weil es ja weh tue,
müsse man mich fesseln. Sie lernte mich mit der Nagelbürste zu schlagen und pikste mich überall an meinen Po, meine Schamlippen, meinen Brüste und steckte mir immer größere Gegenstände in meine Scheide. Besonders gerne hatte ich es, wenn sie mich dort pikste, wo mein Pipi rauskommt. So hatte ich die ersten Orgasmen, und sehr intensive noch dazu. Sie mochte es, wenn ich mich bei ihr dafür bedankte, indem ich ihr zusah, wie sie sich selbst befriedigte oder ich ihr dabei ein wenig half mit meinen Händen, Mund oder meiner Zunge.
Das Buch beschäftigte mich. Das besondere daran war, dass eine Frau offen über ihre Art von Lust und Genuss sprach. Es erinnerte mich an meine Hoffnung von damals. Das Buch machte mir Hoffnung. Das Buch machte jedoch noch etwas anderes mit mir, es gab mir den Gedanken mich an meine Kindheit, Jugend zurückzuerinnern. Was hatte ich damals gefunden und genossen und wie habe ich es in welcher Form genossen, als die Welt noch unbeschwert war von Regeln, Dogmen, Scham und Hemmungen?Ich las es weiter,  es wurde immer intensiver und deckte sich in so Vielem mit meinen Erfahrungen. Herrlich intensiv, ehrlich und direkt, aber es drang noch nicht tief in mich was ich las. 
Ich klappte es zu, um es am nächsten Tag wieder neugierig aufzuklappen und weiter zu lesen. 
Ich wurde erwachsen - schrieb sie weiter – und ich vergaß. Ich wurde 32 Jahre alt und hatte im Gegensatz zu meinen Freundinnen und vielen Berufskollegen weder Familie noch Ehemann. Sexuell war ich unbefriedigt, hatte nie einen Orgasmus, verdrängte das Thema jedoch auf unerklärliche Weise. Normaler Sex machte mich nicht an, befriedigte mich auch nicht innerlich. Weder litt ich darunter, noch war ich glücklich. Ich sah einfach nicht hin. 
Bis eines Tages etwas geschah. Ich war beruflich in Kairo als Auslandskorrespondentin. Abends ging ich zu einer Journalisten-Party. Bei solchen Anlässen traf ich oftmals Kollegen aus aller Welt, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Man trank, tauschte sich aus, lachte und mutmaßte. Es war schon fast morgens, da kam plötzlich ein Mann zu mir, der schon den ganzen Abend Blicke mit mir austauschte hatte und mich dabei stets sehr intensiv angesehen hatte. Er kam zu mir, stand da, sah mir tief in die Augen und sagte nur: „Komm mit.“ Ich weiß nicht wieso, ich weiß nicht, warum ich einfach mitging, aber ich ging mit. Er sagte nur „Komm mit“ und ich war schlagartig erregt. Kaum waren wir in seinem Zimmer zog er mich an den Haaren auf die Knie, riß mir meine Bluse vom Leib und setzte sich in einen Sessel. Ich kniete vor ihm, zitterte und war erregt wie eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr. Er beobachtete mich lange. Dann verband er mir dir Augen, fesselte meine Hände auf den Rücken, legte mich über einen Sessel, und ich musste wieder eine Ewigkeit warten. Er berührte mich ab und zu sanft, riß mir dann meinen Rock herunter, dann meinen Slip. Wieder mußte ich warten, aber seine Berührungen wurden anmaßender, fordernder, zugleich irgendwie zärtlich und erregten mich wie kleine Blitze, die in meinem Körper einschlugen. Dann plötzlich ein Surren, ein Knall, ich heulte, jammerte, schrie. Tränen liefen mir über mein Gesicht, wieder das Surren, der Knall, mein Schrei, der Schmerz, der mir jeden Boden unter den Füßen wegzog, bis ich mich ganz ergab. Ganz hingab, schwerelos, bodenlos, hemmungslos und dann nach Ewigkeiten des Schmerzes fickte er mich. Er bestellte mir neue Sachen in meiner Größe und schickte mich nach Hause. Ich war glücklich, ausgefüllt und zugleich befriedigt.  In dieser Nacht kamen die Erinnerungen an meine Kindheit zurück, in der ich oftmals deshalb so großen Mist machte, so daß mein Vater mir endlich mal den Hintern versohlte. Ich dachte an meine Jugend und meine Nadeln, Nagelbürsten und meine Jugendfreundin. Ich war glücklich, völlig verheult, aber ich heulte vor Glück und ich war endlich mal total befriedigt…
„Ich lag da und konnte nicht mehr aufstehen. Mein Schwanz war hart, ich war allein vom Lesen kurz davor, einen Orgasmus zu haben. Auf der anderen Seite plagten mich Gewissensbisse, dass es mich erregte, dass eine Frau so hart geschlagen wurde, so hart, dass sie schrie, heulte, weinte und dies auch noch erregend fand. Ich wusste nicht, ob ich noch in den Spiegel sehen konnte, verschlang das Buch aber weiter. Meine Distanz war wie weggefegt. Das Buch erregte mich, drang tief und warf neue Fragen auf.  Hat Lust (*) Grenzen? Hat Befriedigung Grenzen? Ist das noch moralisch (*) zu vertreten? Was ist Moral (*)? 
Ich las weiter, glitt langsam tiefer  in meine Abgründe hinab, um meinen Grund zu erreichen“

…Ich sah diesen Mann leider nie mehr wieder, aber ich möchte mich bei ihm bedanken. Von dem Moment an wurde mir so vieles wieder bewusst, so vieles spürbar für mich. Er hat mich wachgerüttelt. Ich fühlte mich wieder.
Meine Mauern waren eingestürzt, ich hämmerte gezielt an den Resten. Ich suchte gezielt nach Kontakten und erlebte vieles. Ich suchte keinen Mann, der eine Frau einfach prügelte, ich suchte jemanden, der mich spürte, führte, dem ich mich hingab und der mit Respekt meine Lust (*) befriedigte, und ich seine. Es war meine Art Nähe zu erfahren. Nähe ohne Schranken, vollkommene Nähe.
Eine Odyssee begann. Ich lernte Männer kennen, die nur prügelten, aus welchen Gründen auch immer. Ich lernte Männer kennen, die darunter litten, dass sie sind, was sie sind, und es brauchten, aber ich lernte keinen kennen, der es mir einfach schenkte und mich dabei achtete.
So erging es mir wie vielen Frauen, die meine Neigung teilten. Ich besuchte ab und an einem Dominus, um meine Lust (*) zu befriedigen, doch auch das füllte mich nicht aus, war mir zu unpersönlich.
Eines Tages, ich war 37 Jahre alt, gab ich eine Annonce auf: ‚Masochistische und auch devote Journalistin, viel im Ausland unterwegs,  sucht sympathischen, humorvollen, warmen, verantwortungsvollen, sadistischen Berufskollegen.’
Natürlich fiel die Annonce auf und machte die Runde. Ein großes Rätselraten begann, aber das störte mich nicht. Ich bekam Zuschriften, sortierte sorgsam und hatte große Angst davor, dass ich vielleicht auffliegen würde, weil irgendein Journalist eine Story verkaufen will. Ich suchte sorgfältig aus.. Ein Brief jedoch fesselte mich. Ein Mann meines Alters, unverheiratet, offen, sympathisch mit Witz und keinem Wort zu meiner Neigung. Ich rief ihn an, und wir verabredeten uns.
Beim ersten Treffen unterhielten wir uns, jeder ging in sein Zimmer. Beim zweiten Treffen das gleiche. Beim dritten Treffen jedoch buchten wir ein Doppelzimmer und hatten mehrere Nächte gemeinsam in Berlin. Wir gingen nach wunderschönen gemeinsamen Erlebnissen ins Bett, aber nichts passierte. Ich lag nackt neben ihm, nichts passierte. Er berührte mich nicht, er verführte mich nicht, gar nichts. Am letzten Abend gingen wir nach einem Mehrgangmenü schlafen, er sah mich an, seine Augen strahlten, meine strahlten zurück. Er knipste das Licht aus, ich schlief mit dem Gedanken ein, wieso nichts passiert. Mitten in der Nacht wurde ich wach. Jemand hatte meine Bettdecke zurückgezogen. Eine Kerze stand auf dem Tisch im unserem Zimmer und ich spürte Blicke. Plötzlich hörte ich etwas durch die Luft schneiden, und es klatschte auf meinem Hintern und meinem Rücken. Ich wollte schreien, doch er verbat mir zu schreien, und ich schrie in mich, heulte in mich, weinte vor Glück und Schmerz. Danach liebten wir uns sanft und zart bis in die Morgenstunden. Diesen Mann habe ich dann geheiratet und wir haben zwei Kinder. Das ist nun 20 wundervolle Jahre her.
Ich will nur sagen, habt Mut das zu leben, was euch glücklich macht, wenn es niemand anderen bewusst schadet ist alles erlaubt.
„Ich lag da, war wieder total erregt, aber auch beeindruckt, hatte ein Kopfkino in meinem Hirn, das sich nicht mehr ignorieren ließ. Meine Distanz war wie weggefegt und doch war etwas in mir, das es mir verbat zuzugeben, dass ich allein das Lesen so sehr genoss, als hätte ich den besten Sex meines Lebens gehabt.In meinem Kopf entstand ein Bild. Ich kniete auf dem Petersplatz, streckte die Hände zum Himmel und flehte: ‚Seht her, es erregt mich, Frauen zu peitschen, sie Lust (*)voll zu quälen und mich an Ihrer Erregung, Hingabe und ihren Lustschreien zu ergötzen.’ Welch ein Bekennermut, dachte ich, aber steht nicht geschrieben (16)-Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht- ?.
Es schien meine Scham zu verletzen, dass ich genoss was ich las, aber es kam für mich noch ein weiterer wichtiger Punkt hinzu. Ich versuchte mich zu erinnern, was ich als Heranwachsender für mich an lustvollen Spiel gefunden schon gefunden und scheinbar wieder verloren oder verlernt hatte. All das, was ich schon damals erlebt hatte, interessierte mich nun wieder. Ich wollte mich zurückerinnern an die Tage die so unbeschwert und frei waren, ohne eine Wertung von irgendwoher, egal ob es gesellschaftlicher Natur war oder aus meinem nahen Umfeld. Ich sehnte mich nach dieser Unbeschwertheit zurück, nach meinen Wurzeln, was ich persönlich als lustvoll empfunden hatte und ich wollte mich erinnern, wie ich damals damit umgegangen bin, was ich damit tat und wie ich es tat.
... Textauszug ENDE

Kommentare

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