Direkt zum Hauptbereich

Guter Rat "Der Wanderer d. letzten Zeit" Textauszug

"...Der Wanderer dachte an die vielen Menschen, die er kennen gelernt hatte, die voller Angst ihren Weg gingen. Zwar wussten sie genau, wohin sie wollten und lebten in Gedanken ihre Ziele, doch sie waren nicht in der Lage, den nächsten Schritt zu gehen, nicht in der Lage den Weg zu ihrem Ziel anzutreten, sondern fielen wieder und wieder in eine von der Angst verursachte Lähmung.

Sie kamen dem Wanderer vor, wie Wesen, die vor einer Schlucht standen, die von einem Baumstamm überbrückt wurde. Sie standen auf der einen Seite und sahen die andere Seite, ihr Ziel, genau. Doch sie standen nur da und dachten daran, wie schön es wäre, dort drüben zu sein. Sie träumten sich hinüber, doch waren sie nicht in der Lage darüber nachzudenken, auf welche Art sie den nächsten Schritt gehen könnten, um sicher über den Baumstamm auf die andere Seite zu gelangen.

Viele Menschen verharrten ihr ganzes Leben an dieser Stelle und lebten so ihr Leben in der Vorstellung, diese andere Seite zu erreichen, ohne dass sie je einen Schritt des Weges gingen.

Viele Menschen verzweifelten daran, andere hoffen auf ein Wunder, oder darauf, dass jemand kommt, um sie hinüberzutragen. Wiederum andere verließen sich auf Ratgeber. Der eine sagte, sie sollten sich mit den Armen hinüber hangeln, weil dieser Ratgeber selbst sehr starke Arme hat. Ein anderer riet ihnen, über den Balken zu balancieren, weil er selbst einen guten Gleichgewichtssinn besaß. Nur wenige unterstützen die Ratsuchenden dabei, selbst im Rahmen Ihrer Möglichkeiten eine

Lösung in sich zu finden, um dieses Hindernis zu überwinden. Viele Menschen würden sich am liebsten hinübertragen lassen. Wie viele lassen sich ihr Leben lang tragen und gehen kaum einen eigenen Schritt, bewegen sich nicht selbst durch ihr Leben.

„Cosma, Leonard! Ihr kennt euer Ziel noch nicht und geht dennoch bereits euren Weg und lasst euch mehr und mehr vom Leben leiten. Ihr werdet zum rechten Zeitpunkt auch das Ziel erkennen, denn ohne dass ihr es wisst, kommt ihr diesem immer näher, weil ihr euer Leben lebt, indem ihr das, was in euch lebendig wird, mit Geist und Körper folgt. So tragen euch nun eure Füße dorthin, wohin ihr sie befehlt, und bleiben dort stehen, wo ihr stehen wollt. Nichts, was ihr selbst entscheiden könnt, werdet ihr länger dem Zufall überlassen, sondern ihr werdet entscheiden, wo ihr entscheiden könnt und loslassen, was für sich selbst entscheidet.

Entscheidet euch weise. Hört auf die Stimme in euch, die euch liebt und mit liebevollen Worten zu euch redet, denn es gibt noch weit mehr als euren Verstand, der nur das begreift, was er in der Lage war zu lernen.
Euer Geist, der mit eurer Seele in Verbindung steht, ist ein nahezu unausschöpflicher Schatz, der, wenn ihr ihn ergründet, weitaus reicher und verlässlicher ist, als alles, was ihr je erahnt habt.
So wenige Menschen tragen die Hoffnung vieler, die diese Hoffnung weder verstehen, noch wahrnehmen und nicht einmal spüren.“

Hoffnung


Hoffnung allein ist nicht das Leben,

ohne den, der sie sieht, wäre sie nie da gewesen.

Und doch ist sie nur ein unruhiger Blick in weite Ferne.

Der, der ihr entgegeneilt, greift in die Sterne

und gibt der Hoffnung zum Wachstum die Erde..." Textauszug Ende

Kommentare

Post`s der Woche

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…

Lennart Cole Buchprojekte bis 2025

Ich freue mich sehr, Euch mitteilen zu dürfen, dass ich seit 2019 an 4 Buchprojekten, die zwischen 2020 - ca. 2025 erscheinen werden, arbeite.
Nach fast 5 Jahren kreativer Pause und Geschichten, die das leben schreibt, sind wieder Ideen zu mir gekommen, die ich als Autor verarbeiten möchte.
Nicht zuletzt möchte ich mich herzlich bei allen bedanken, die mich in den letzten Jahren und Monaten aufforderten wieder als Autor von mir hören zu lassen.
Ich möchte mich an dieser Stelle besonders für  die vielen wundervollen Rezensionen bedanken. Euer Lennart Cole

1. Von Liebe, Lust und Leben -Eine Anleitung zum selber finden und sich wieder verlieren-
Geplante Veröffentlichung Frühjahr 2020
-E-Book, Hörbuch und Print als Special Edition auf Vorbestellung-
https://lennartcole.blogspot.com/2018/05/lummel-luder-lust-eine-rezension.html

2. Von einer Idee, die die Welt verändert  - "Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft"
 Geplante Veröffentlichung Herbst 2021 -E-Book, Print als Spec…

Nun werde ich 56...

Nun geht es auf die 60 zu und erfahrungsgemäß geht das recht schnell.
Jeder der Kinder hat wundert sich plötzlich wie schnell sie größer und größer werden, auf einmal sind sie erwachsen. Ohne in Wehmut zu verfallen, sich über dies oder jenes zu beklagen, möchte ich einfach mal einen kleinen Rückblick auf ein spannendes Jahr machen. Es war ein Jahr in dem ich viel gesammelt habe, mir Gedanken gemacht habe, wozu ich noch lust habe. Ein Jahr der Eindrücke, ein Jahr der Ideenfindung. Es war ein Jahr mit einigen Tiefschlägen und Rückschlägen, aber auch ein Jahr indem sich Ideen begannen zu verfestigen. Noch ist Zeit, genau weiß man es nie, um gewisse Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es ist schon spät, aber nicht zu spät und für einige Dinge, ist es noch zu früh. Alles hat seine Zeit und mit 56 ist ein gewisses Maß an innerer Ruhe schon zeitgemäß. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die nun mit Triathlon beginnen, oder Marathon laufen. Ich muss anderen nichts mehr beweisen, weil ich schon vie…

Bedeutungslos wichtig

Ich heiße Lennart Cole. Mehr als 99,999% der Menschheit wissen nicht einmal, dass ich existiere. Das unterscheidet mich nicht von den allermeisten Menschen auf dieser Welt.
Für die absolute Mehrheit der Menschen auf unserer Erde habe ich keine Bedeutung und doch sitze ich fast jeden Tag an meiner Tastatur und schreibe meine Gedanken, Gedanken über unsere Welt, Gedanken über unserer Epoche, aus Beobachtungen, Erlebnissen, Politik und Erkenntnissen.

Bedeutung habe ich nur für ganz wenige Menschen und noch weniger Menschen von denen, für die ich eine Bedeutung habe, kennen mich wirklich.

Ich fühle mit den Menschen auf dieser Erde, denn ich habe viele Länder persönlich bereist, viele Menschen unterschiedlichster Kulturen kennenlernen dürfen und erlebe eine Welt, die sich immer mehr in Lager spaltet.

Ich erlebe eine Politik die Weltweit Existenzen, Träume und Leben zerstört, obwohl sie die Mittel hätte es auch anders zu tun.

Ich erlebe Macht und Gier als eine hochexplosive Mischung und di…

Blasenentzündung vorbeugen und natürlich heilen?

Antibiotika helfen, aber nicht immer und sind für so manchen eher schädlich und erst recht nicht nachhaltig. Wer z.B. unter einer Nierenkrankheit leidet sollte auf Antibiotika und Schmerztherapeutika verzichten.  Aber gerade diese betroffenen bekommen öfter eine Blasenentzündung, die sich dann auch gerne zu einer Nierenbeckenentzündung ausweitete.
Dann wird es sogar wirklich gefährlich und daher spaßen wir mit diesem Thema nicht, sondern wollen uns ausführlich und mittels unserer Erfahrungen mit dem Thema sachlich auseinandersetzen. Ich muss auf Grund der Tatsache, dass ich nur noch eine Niere besitze und diese auf Grund einer vererbten "Zystenniere" angegriffen ist, sehr sorgsam mit diesen Thema umgehen. Vor meiner Diagnose nahm ich auch ohne groß darüber nachzudenken "Antibiotika" und litt trotzdem