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Ich werde nie aufhören dies zu sagen

(LC) Es gibt keine Alternative. Wir Menschen müssen lernen, dass nicht Grenzen, Mauern, Stacheldraht, Krieg, Neid, Missgunst, Narzissmus, Trennung, Egozentrik, Macht, Unterdrückung, Ideologie, Fanatismus Lösungen darstellen, sondern Defizite sind. Es sind Kinder eigener ÄNGSTE.

Wir Menschen, die die Welt ausmachen, weil wir mittlerweile so viel Macht zur Veränderung haben, müssen lernen, dass ein Paradigmenwechsel notwendig geworden ist.


Ich rede hier nicht vom Himmel auf Erden, sondern schlicht und ergreifend von der Erkenntnis, dass die oben genannten Adjektive NOCH NIE zielführend waren und auch nie sein werden.

Dies ist der Grund, wieso dieser allzu bekannten Probleme uns immer wieder auf die Füße fallen.

Wir leben als Menschen noch zu sehr in einer Empfindung, dass eine Maßnahme die auf o.g. Adjektiven beruht, etwas löst, aber übersehen dabei völlig, dass die FOLGEN dieser Maßnahme lediglich bekannte KREISE immer und immer wieder ablaufen lässt.

Somit wird nichts gelöst, sondern es wird ein Problem lediglich verschoben, um dann POTENZIERT
wiederzukehren.

"

Wir sind nicht einem Land verpflichtet, einer Kultur, einem Volk. Wir sind dem Leben verpflichtet."

Wir haben in jedem Jahrhuundert erleben und erfahren müssen, dass kleinkariertes, begrenztes Denken und Handeln nur zu einer zeitlich begrentzen Illusion einer zeitlich befristeten Lösung von "Wirkungen" ist. Die Ursachen werden damit jedoch verstärkt. Wir fühlen uns aber für einem Moment sicher. weil wir es in unseren kurzen Leben so wahrnehmen.
Wir denken nicht darüber hinaus.

Die jüngeren Menschen und erst recht unsere Kinder, werden dann aber auch die mehrfach verstärkte Wiederkehr der gleichen Probleme erleben. Noch härter, noch gnadenloser.

Wir Egozentrisch wir doch sind in unserem kurzen Dasein.

Trennung schafft Unverständnis, schafft einen Dorfkoller und nur scheinbare, zeitlich sehr begrenzte Sicherheit.

Wir tun so als wäre die Welt ein Ort, indem wir uns mit Mauern und Stacheldraht aus den Weg gehen könnten.


Als Poet würde ich sagen:


"Was schert es die Wolken,

was schert es den Regen,

was schert es die Sonne.

Sie geht in einem Land unter,

in einem anderen Land auf.

Grenzen können keine Wolken fangen.."


Euer Lennart Cole

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