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Was ist Treue -amüsanter Textauszug-

Textauszug aus meinem Buch -Lümmel Luder Lust
Ayk? Zuvor möchte ich aber erst einmal wissen, wieso Sie beim Wort Treue so frech grinsten.“ 
Ich lachte. „OK, das wollen Sie wirklich wissen Anouk.“
Ayk schüttelte sich plötzlich vor Lachen und irgendwie steckte es Anouk an, obwohl Sie in keiner Weise wusste wieso.

„Oje. Das fängt ja gut an. Naja, ich hatte da so ein Bild im Kopf, Anouk, als Sie sagten, Sie hätten sich die Treue geschworen. In der Kirche nehme ich an?“ 

„War das eine Frage, Ayk? Ja. In der Kirche und im Standesamt, sozusagen doppelt und doch hält es anscheinend nicht besser?“

„Sie wollen jetzt wirklich wissen, was ich für ein Bild im Kopf hatte.“ „Ja Ayk ich will`s jetzt wirklich wissen.“ 


„Ok, na gut. Vielleicht ein guter Test, ob unsere Unterhaltung von Dauer ist. Ich hatte folgendes Bild im Kopf, als Sie vom Treueschwur redeten. Stellen sie sich folgendes vor. Ein Mann und eine Frau stehen vor dem Altar. Der entscheidende Augenblick, der die Zukunft beider Menschen bis ans Lebensende an sich binden sollte wird in dem Moment Realität, als der Geistliche seine Stimme erhebt und fragt: 

„Willst du, lieber Penis dieser und keiner anderen Muschi standhaft dienen und ihr treu sein. Willst du diese eine Muschi und niemals eine andere, eindringlich hegen und pflegen, sie zur Entfaltung
bringen und ihr alle Wünsche von ihren Lippen ablesen bis das der Tod euch scheidet. Dann bitte ich dich, lieber Penis um ein lautes vernehmbares –Ja-. 
Nun frage ich dich,  liebe Muschi, willst du dich diesen einen  Penis und keinen anderen, bis an sein Lebensende- oder Funktionsende öffnen und ihm dienen, ihn warm umschließen in standhaften und nicht standhaften Zeiten, bis der Tod euch scheidet. So bitte ich auch dich, liebe Muschi um ein lautes, vernehmbares –Ja-. Die Penisse und Muschis der Gemeinde sind nun euer Zeuge. Hiermit erkläre ich euch nun zu …“

Naja, wie ein Penis und eine Muschi sprechen, überstieg selbst meine Vorstellungskraft und auch die Tatsache, wie ein Penis und eine Muschi ohne Beine, die Kirche wieder verlassen. Vielleicht singt dazu ein Chor -Treulich verführt….- „Anouk, aber ist es das,  was Sie und Ihr Mann sich vor dem Altar geschworen haben, ist es das, was mit Treue wirklich gemeint ist?“ 


Ich war so in die Beschreibung meines Bildes vertieft, dass ich in keiner Weise wahrnahm wie sehr Anouk die Gesichtszüge entglitten waren. Der Schluck Wasser den sie beim Zuhören zu sich genommen hatte, konnte sie weder schlucken noch ausspucken. Stattdessen wedelte sie wild mit den Händen, wie ein Nichtschwimmer kurz vor dem Ertrinken, um plötzlich im Eilschritt Richtung Damentoilette zu entschwinden.


Nach einigen Minuten kehrte sie erleichtert und sichtlich vergnügt an unserem Tisch zurück.

„Ok, Ayk. Sie sind provokant, respektlos und verrückt und überhaupt und ich weiß nicht was noch alles, aber Sie haben irgendwie Recht.  Sie haben so eine besondere Art mir etwas bewusst zu machen. Bitte Ayk, nehmen Sie das Blatt vor dem Mund mal ganz ab und machen Sie einfach so weiter. Ja. Ich bitte Sie darum mir von sich  zu erzählen. 

Jeder, den ich kenne reduziert das Wort Treue auf genau das. Treue ist mehr, doch wir machen daraus wenig. Was ist Treue wirklich?“.... -Textauszug Ende...-


Kommentare

Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…