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Wie mein Buch "Lümmel Luder Lust" entstand

(LC) Wieso schreibt ein Autor über das Thema Sex? Tja, das ist eine wirklich tiefgründige Frage, denn als Autor dieses Thema anzufassen, ist ein sehr kritisches Unterfangen. Entweder es wird gut, oder man versaut sich seinen Ruf damit.

Nichts desto trotz wollte ich mit meinem Buch "Lümmel Luder Lust" eine Lücke schließen. Es gibt eine Unmenge an Erotischen Büchern, an Ratgebern und an erotischen Romanen, aber keines, mir bekanntes, aus der Sicht eines Mannes.

Ich war beruflich extrem eingebunden und wollte eigentlich ein kleines Buchprojekt machen. Dieses kleine Buchprojekt kostete mir über 4 Jahre hinweg ca. 1 Jahr Schreibarbeit. Nicht weil es so viel Text hat, nein, weil ich es 3 mal ungeschrieben habe, bis ich mit dem Ergebnis einverstanden war.

Erst war es ein reiner Roman, dann eher Sachbuch, dann habe ich beides miteinander vermischt. 
Grund? Ich wollte unterhaltsam sein und doch das Unterhaltsame mit Fakten hinterlegen, die ich sauber recherchierte.


Viele erlebte Episoden von vielen verschiedenen Menschen, Paaren, Singles wurden von mir in diesen Buch verarbeitet. Ein Mann erzählt wie es ist ein Mann zu sein. Er erzählt aus seinem Leben vom Jugendalter beginnend bis ins reife Alter.

Das Buch wirft Fragen auf aus Beobachtungen und aus Erleben. Somit gibt das Buch viele Blickwinkel, aber 
keinen wirklichen RAT,  eher Denkrichtungen, als Feststellungen.

Der Mann ist nicht dogmatisch, sondern sehr neugierig und offen, aber Selbstbewusst. Er kann Dinge stehen lassen. 
Ein solcher Protagonist war mir wichtig, denn ich wollte eines erreichen, Neugierde auf sich selbst zu bekommen. Wir kommen im Leben nicht umhin aus dem Handeln zu lernen. Wir müssen etwas tun, um es zu spüren, um es dann vielleicht zu erweitern, zu verwerfen, oder auf später zu verschieben.


Mein Protagonist beleuchtet mit zunehmenden Alter immer Tiefer den Zusammenhang von Lust, Partnerschaft und Beziehungen und lässt es offen, wie jemand Lust lebt, oder gar nicht lebt.
Es gibt keinen Rat, was und wie jemand zu leben hat. Menschen die Liebe ohne Sexualität leben, die gibt es auch und so lässt auch das Buch offen, welcher eigenen Erkenntnis wir folgen.  

Ich war dann irgendwann mit meinem Werk zufrieden, legte es in die Schublade und ließ es einige Wochen schlummern. Mir drängte sich die Frage auf wie ich das denn nun veröffentliche und war plötzlich unsicher. 
In mir entstand dann eine Idee. Ich wollte noch jemanden mit ins Boot nehmen, der dieses Buch nach außen trägt. Ich wollte jemanden, dem das Thema Sexualität und Partnerschaft sehr nah ist, der es lebt.
Ich sprach mit einigen Leuten auf einer Plattform darüber und plötzlich stand "Roswitha Neitzel" auf der Matte. 


Wer Roswitha Neitzel war, könnten Sie hier nachlesen. Sie werden überrascht sein:
http://www.mopo.de/hamburg/roswitha-neitzel--62--domina--mutter-und-luxus-girl-248894

Warum war? Sie ist leider am 12.09.2015 verstorben

https://www.gedenkseiten.de/roswitha-neitzel/

Mit Ihr zusammen drehte ich noch einmal ein Finale Runde durchs Manuskript. Sie brachte Sie noch ein und wir hatten rege und tiefe Diskussionen über den einen oder anderen Punkt.
Sie war eine besondere Frau.

Dann packte ich das Buch ein und schickte es an die großen Verlage, die alle abwinkten, weil eine Vermischung von GENRE -Sachbuch und Roman- nicht gewünscht ist.
Genre Reinheit ist großen Verlagen halt wichtig, aber leider nicht mein Ding.


Ich bekam dann einen Tipp und schickte es noch zu weiteren Verlagen. Es dauerte gerade mal eine Woche, da hatte ich den Verlagsleiter des Kollateral Verlages am Telefon, der schlicht begeistert war uns wörtlich folgendes sagte: "Das ist eines der Besten Manuskripte, die ich je gelesen habe."


Das ich als Autor einen solchen Ausspruch nicht mehr vergesse, können Sie sich denken.

Nun ist das Buch seit ca. Mitte 2014 auf dem Markt. Sogar in 2 Farben, wobei der Inhalt der Gleiche ist. Wir wollten eine Farbe für Männer und eine für Frauen. 


Als das Buch dann gedruckt wurde geschahen leider sehr tragische Dinge. Roswitha Neitzel wurde krank und starb an den Folgen Ihrer Krankheit am 12.09.2015. 
Bei mir geschahen sehr tiefe Einschnitt in mein Leben. Wir waren beide sozusagen handlungsunfähig und mußten viele Lesungen absagen. Eine Lesung in Köln, das wäre die einzige Lesung gewesen, für die wir beide Zeit gehabt hätten, kam leider auch nicht zustande. Wir hatten so darauf gefreut, doch es war uns nicht leider nicht möglich.
Das brachte den Verlag an den Rand der Verzweiflung. Alle Werbeaktivitäten schliefen ein und das Buch kam sozusagen ohne wirkliche Werbung auf den Markt.

Es ist jedoch erstaunlich, dass es sich langsam und schleichend selbst bei Buchliebhabern platziert. Coaches schrieben mich an und verwenden es, es werden gerne Teile des Buches in anderen Publikationen zitiert, Leser teilten mir Ihre Begeisterung für das Buch mit.

Seit Juli 2017 plötzlich bekomme ich Mails von Redaktionen, die Artikel über das Buch schreiben wollen, die noch in diesen Jahr erscheinen werden.

Das Buch existiert leider nur noch in gebrauchter Form, aber diese Tatsache hat auch was gutes, denn so kommen Leser zum Dumping Preis an die DREI LLL mit der gepellten Banane.

Das Buch befindet hat seine Abverkaufs-Phase nun hinter sich. Bestellt es, solange es noch gebraucht zu ergattern ist.Viel Freude beim lesen 
Euer Lennart Cole

Wer eine Rezension zum Buch schreiben möchte, darf dies gerne auch auf meiner Seite tun. Ich habe eine Rezensions-Seite eingerichtet, bei der ihr auch Anonym Eure Meinung zum Buch sagen könnt.

Folgt dazu diesen Link: https://lennartcole.blogspot.de/p/lummel-luder-lust.html

Kommentare

Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…