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Ich durfte heute 55 Jahre alt werden

Wieso mal nicht darüber schreiben, was mich so bewegt.
Als erstes möchte ich mich bedanken. Bedanken bei ALLEN, die meinen Blog, meine Beiträge, Gedanken, Geschichten kommentieren, meine Bücher und Texte lesen.
Ich freue mich immer sehr über Eure eigenen Gedanken und Gefühle, die ihr dann zum Ausdruck bringt und ich freue mich sehr, wenn ich mit meinen Arbeiten nicht nur euer HIRN anrühren darf, sondern vor allem Euer Herz berühre.

55 Jahr alt. Das ist schon eine Nummer. Viele von Euch sind jünger oder weitaus jünger, manche von Euch sind älter als ich.
Das Leben besteht nicht aus Zahlen. Wir messen dem zu viel Bedeutung bei. Sicherlich ist unser heutiges Leben vom Zahlendenken geprägt, aber ich durfte früh erleben und lernen, dass dies letztendlich keine Bedeutung hat.

"Unser Leben hat mir Marktwirtschaft nichts gemeinsam und erst recht nichts mit kapitalistischer Marktwirtschaft."
Denkt mal darüber nach, denn wie würde unser Privatleben aussehen, wenn wir nur noch nach Nutzen und Gewinn entscheiden würden.
Wir nehmen es hin, dass wenige sehr viel und viele ganz wenig haben, finden dafür sogar Begründungen und Argumente.

"Es existiert kein Argument, dass Reichtum auf der Basis von Armut rechtfertigen kann. Weder heute, noch in Zukunft."

Unser eigenes Leben ist geprägt von dem, wie tief wir uns auf das Jetzt, auf den Moment einlassen. Nicht mit dem Kopf, sondern mit unserem Herzen. Das Herz selbst hat dazu viele Sinne zur Verfügung, die dann zum Einsatz bekommen, wenn wir bewußt Täter des Momentes sind. Wenn wir handeln, riechen, schmecken, fühlen, hören. Das ist was bleibt. Beobachter des Lebens zu sein ist sicherlich schick und manchmal auch hilfreich, erzeugt aber lediglich eine eingeschwärzte Werbepause in unserem Lebensfilm.

Mit 55 habe ich viel Leben hinter mir, aber ich habe genauso viel Leben vor mir. Vielleicht nicht an Jahren, aber vielleicht mit zunehmender Reife noch intensivere Momente. Die Verknappung an Zeit löst bei vielen Menschen bewußt oder unbewußt Panik aus. Ich hatte diese Panik nie. Eher eine Melancholie aus tiefer Dankbarkeit und den Wunsch, dass ich das, was mir wichtig ist noch tu und das was ich liebe, hege und pflege.

Hat meine Leben ein Sinn. Ja, mit jeden Tag hinterlassen wir spuren. Spuren durch unsere Präsens, Ausstrahlung, Gedanken, Worte, Taten. Wir hinterlassen selbst da Spuren, wo wir vielleicht einem Menschen nur Sekunden begegnen, oder etwas ganz banales tun, was nicht der Rede wert ist.
Wir leben alles für uns, um doch zu merken, dass das Mitgefühl, die Liebe weit über uns hinauswachsen kann.

"Alles das was uns umgibt, ist in uns selbst und das, was in uns selbst ist, kann uns umgeben."

Wir denken sehr begrenzt und glauben nur an das Große. Das ist oftmals eher ein Wunsch, den der Egoismus in uns begehrenswert findet. Jeder Mensch hinterlässt Spuren, deren Auswirkungen er nicht überschauen kann.

Das Leben ist mit 55 also nicht vorbei. Ich schreibe an meinem neuen Buch, meinem letzten Buch in diesen Leben, denn es wird noch viele Jahre brauchen, bis der erste Teil von "Die Wächter der Waage" als Buch erscheinen wird. Danach folgen weitere Teile. Dies wird mein Lebenswerk als Autor.
Das letzte Buch. Ist das nun traurig. Nö. Ich genieße jedes Wort, was ich schreibe, jeden Gedanken der dazu führt. Es macht mir viel Freude, füllt mich sehr aus. Es ist etwas, was aus mir herauswächst und das was mich umgibt. Ich könnte es sicherlich auch ignorieren, oder sein lassen, aber der Drang zu schreiben machte sich schon als Kind bei mir immer wieder bemerkbar. So schrieb ich und schreibe heute noch und was dies tut oder nicht tut, liegt nicht in meinen Händen.

"Es wachsen Worte aus mir."

Ich Wünsche Euch allen, dass Ihr nie den Mut verliert ganz selbst zu sein und ganz selbst zu werden, im Rahmen der der Liebe und des Mitgefühls. Wenn der eine oder andere dies nicht tut, fehlt ein Platz auf dieser Welt, den niemand anderes so ausfüllen kann.

Von Herzen einen Dank an Euch Alle
Euer Lennart Cole


Kommentare

Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…