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Freiheit die ich meine...

Malerin/Künstlerin: Mila Forth
Freiheit. Es ist ein Wort, dass es schon seit Jahrhunderten gibt. Das Wort besteht aus den teilen FREI und der Endung -heit-. Das Wort Frei hat seine Wurzeln im indogermanischen und basiert auf dem Wortstamm, des idg. (indogermanischen) Wortes >>prai<<.
Die damit verbundenen Inhalte sind schützen, schonen, gern haben, lieben.
Als einer der Grundbegriffe der Philosophie bedeutet Freiheit "ein ins Ganze fragen", "ein selbst sein können und ein selbst sein lassen." -Auszüge: Heidegger, Kant, Platon-

In den letzten Monaten habe ich viele versuche unternommen mit Menschen anderer Meinungen zu diskutieren. Viele berufen sich auf die Freiheit der Meinungsäußerung, viele glauben Freiheit könnte man sich nehmen, so wie man ein Bier aus dem Kühlschrank nimmt, oder eine Portion Reis aus dem Regal.
Freiheit wäre alles tun zu dürfen, immer die Wahl zu haben. weit gefehlt.
Ich könnte z.B. 1 Liter Öl in einen Teich mit Fischen, Fröschen und anderen Tieren kippen. Habe ich die Freiheit? Nein, weil ich den Teich und seine Bewohner damit nicht schütze. Somit ist Freiheit gekoppelt an der Freiheit seines Gegenüber. Freiheit schützt Leben. Freiheit schützt nicht künstlich erzeugte Regeln, Meinungen u.o. Systeme. Freiheit bewahrt Leben und somit wäre das hineinkippen des Öl`s in den Teich, kein Akt der Freiheit, sondern ein Akt der Gewalt. Dies erläutere ich in meinen Gedanken und Recherchen zum Wort "Freiheit".
Freiheit zu erlernen beinhaltet somit die Fähigkeit lieben zu erlernen.  Freiheit erlernen ist damit ein Akt der Bildung und der Persönlichkeitsbildung.
Freiheit gewährt den Ohren das Zuhören und dem Mund in den Momenten zu schweigen, dem eigenen Hirn das leer sein und einem Individuum das Recht auf "freie Entfaltung" gemäß seiner Art.

Freiheit mit "Narzisstischen Anstrich. Freiheit zur Deckung eines Egozentrischen Bedarfs, so als wäre die eigene Freiheit losgelöst, nur ein Sache von uns selbst. Losgelöst vom Anderen, losgelöst von Ursache und Wirkung, losgelöst von dem was uns umgibt. Dies ist keine Freiheit, sondern die berühmte Raupe Nimmersatt, denn Freiheit erfüllt sich in einem selbst und nicht im Bedarf, den man durch andere deckt.

Wie fühlt es sich man sich frei fühlt. Wir folgen unseren positiven Fühlen und im tieferen Sinne, ist es wie ein Schwerelosigkeit die angefüllt ist von erfüllter Sehnsucht.
Angst ist auch ein Gefühl, sowie Hass, wie begehren. Machen diese Gefühle frei? Sind dies Gefühle nach dem wir uns als Mensch sehnen.
Ich bin überzeugt davon, dass dies nicht so ist, denn sie binden uns zuallererst und sperren das, was uns umgibt in einen Käfig.

Ich glaube das wir alle, damit meine ich jeden Menschen auf der Welt, Sehnsüchte haben und das diese ursächlich etwas sehr schönes, bereicherndes, freies und positives sind, wir treffen nur manchmal die falschen Entscheidungen. So sehnen wir uns nach Liebe und entscheiden uns für die Angst davor, so sehnen wir uns nach Wärme und scheuen die Umarmung, so sehnen wir uns nach Ehrlichkeit und entscheiden uns, uns zu verschließen. Wir verlangen, doch das Verlangen in und durch uns selbst zu stillen, liegt uns noch fern.

Freiheit, ein "ins Ganze fragen", ein "selbst sein können und ein selbst sein lassen", in der das Eine das Andere bedingt.

Freiheit kann in einer Welt, in der wir der Sehnsucht lebendig werden lassen, die die Angst überwunden hat, wirklich werden. Wenn ein Mensch frei ist, kann er Freiheit gewähren.
Wir müssen seitens der Staatsgewalten von INNEN nach AUSSEN zum eigentlichen Begriff der FREIHEIT zurückkehren. Dieser Begriff ist in unserem GG tief verankert. Ich fordere die Politik auf diesen Schritt zu tun.
Ich möchte mit den Worten der Malerin/Künstlerin Mila Forth enden:

Allein da das Blatt über eine Begrenzung verfügt, bleibt es zum Glück, Innen frei!
Euer Lenny

Unter nachfolgenden Link weitere Artikel zum Thema Freiheit und Randthemen:
https://lennartcole.blogspot.com/search?q=Freiheit

Kommentare

Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…