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Meine Sorgen um Wissenschaft und Freiheit

Offener Brief zu einem Diskussionsthema: -Bekennt man sich zur Wissenschaftlichen Methode-

Ich möchte meiner Sorge Raum geben bei diesen wirklich wichtigen Thema und dem, was sich alles damit verbindet und was sich für jeden Einzelnen dahinter noch verbirgt und bitte darum, meine Sorge im Ganzen zu lesen. "

Wichtiger für die Entscheidung ist beim Menschen jedoch die Emotion. Sie entspricht dem Teil des Eisbergs, der sich unter Wasser befindet. Entsprechend der Größe dieses Teils ist auch die Emotion zu bewerten. Obwohl er sich bewusst gegen die Gefühle entscheiden kann, tut der Mensch dies überwiegend nicht und gehorcht seinen Gefühlen. Wie wäre es sonst zu erklären, dass die meisten Menschen zu viel essen, zu viel rauchen oder zu viel trinken? Im Verkauf wird auch überwiegend emotional entschieden aber darüber meist nicht gesprochen, so dass diese Beweggründe dem Verkäufer verborgen bleiben.

Stichworte: Quantenbeobachter, Subjektivität des Menschen verändert Ergebnisse, Jede Sachentscheidung ist zu 50% eine emotionale Entscheidung, sobald der Mensch eine Rolle spielt -selbst passiv u.o. beobachtend-.
Eine Münze unter Laborbedingungen von eine Maschine geworfen bestätigt die Statistik von 50% Kopf und 50% Zahl. Wirft ein Mensch diese Münze ist dieses Ergebnis nicht reproduzierbar.

Wenn ein "Quantenbeobachter" zuschaut. EIN EXPERIMENT DES WEIZMANN-INSTITUTS BESTAETIGT EINE DER RAETSELHAFTEN PRAEMISSEN DER QUANTENTHEORIE

Rehovot, Israel. - 26. Februar 1998
Die Quantenmechanik besagt, dass Teilchen sich auch wie Wellen verhalten koennen. Dies kann fuer Elektronen aus dem Submikrometerbereich zutreffen - d.h. bei Entfernungen, die weniger als ein Mikron, das ist ein Tausendstel Millimeter, messen. Wenn sich Elektronen wie Wellen verhalten, koennen sie gleichzeitig durch mehrere Öffnungen in einer Schranke wandern und auf der anderen Seite der Schranke wieder zusammentreffen. Dieses "Zusammentreffen" nennt man Interferenz.

So eigenartig es klingt - Interferenz kann nur auftreten, wenn keiner zuschaut. Sobald ein Beobachter die Partikel bei ihrem Weg durch die Öffnungen beobachtet, erhalten die Physiker ein voellig anderes Bild: Wenn ein Teilchen beim Durchgang durch eine Öffnung observiert werden kann, ist klar, dass es nicht durch eine andere Öffnung gewandert ist. Mit anderen Worten - unter Beobachtung sind Elektronen "gezwungen" sich wie Teilchen und nicht wie Wellen zu verhalten. So beeinflusst der blosse Akt der Beobachtung die Ergebnisse der Experimente.

Ich habe eine Sorge und diese Sorge bestätigt sich in vielen "Einwänden und Argumenten", die ich hier in den Post`s zum Thema lese.
"Die Inquisition der Wissenschaft", ist sicherlich gegeben. Worin besteht diese. Es ist nicht die Frage, ob die wissenschaftliche Methode in sich anzuzweifeln ist, sondern besteht darin, dass Wissenschaft seine "Objektivität" innerhalb der Forschung und vor allem in der Anwendung -also den praktischen Ergebnissen- noch als objektiv oder  als Erfüllungsgehilfe genutzt wird.

Die Schwierigkeit besteht nicht darin, ob ein Ergebnis falsch ist, sondern ob es noch bessere Möglichkeiten bzw. Alternativen gibt, die jedoch dem Ziel von Auftraggebern nicht, oder nur unzureichend entsprechen, wenn Sie z.B. geplanten Gewinnstreben im Wege stehen. Das zurückhalten Alternativer Möglichkeiten, ist hier genauso sträflich und behindert unsere Entwicklung, die das Leugnen von Wissenschaft an sich.

"Wenn somit eine mögliche Inquisition der Wissenschaft aufgelöst werden soll, dann darf dies keine Inquisition von DERZEIT WISSENSCHAFTLICH NICHT beweisbaren Themen zur Folge haben." 

Wer hilft hat RECHT. Wenn wir dies stehen lassen können und die Gefühlsentscheidung eines Menschen somit auch im Thema mit erfassen, dann könnte Wissenschaft mit seiner Methodik zu einer freien, objektiven Wissenschaft werden, die jedoch nicht dogmatisch entscheidet, ob etwas, was hilft, aber noch nicht beweisbar ist, auch weiter im Fokus wissenschaftlicher Forschung ist und bleibt.

Gerd Gigerenzer in seinem Buch Risiko zeigt viele Aspekt auf, in der sogar klare Wissenschaftliche und mehrfach bewiesene Ergebnisse einfach nicht verstanden, aber falsch interpretiert werden, was fatale Folgen hat. Gerd Gigerenzer ist ein deutscher Psychologe, Direktor der Abteilung „Adaptives Verhalten und Kognition“ und Direktor des Harding-Zentrum für Risikokompetenz, beide am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.

Auch das ist Inquisition der Wissenschaft, wenn die Betrachtung auf Ergebnisse Zielorientiert ausgeschlachtet u.o. nicht verstanden werden, aber im "Nicht Verstehen" Handlungen erfolgen.

Hierzu gehören alle Themen, die Menschen und Natur helfen, den Begriff der Freiheit in seinem Fundamenten lebendig sein zu lassen.

Eine Entscheidung zu treffen sollte WEISE erfolgen. Wissenschaft darf sich irren, dass macht sie auch so sympathisch. Wissenschaft darf sich entwickeln und hangelt sich mühsam von Erkenntnis zu Erkenntnis. Dies macht sie sympathisch und eigentlich auch FREI in ihrem tun. Somit ist nicht die Methode Ursache und Wirkung, sondern wie mit Ergebnissen verfahren wird. Uns muss immer klar sein, dass ein Ergebnis so lange gilt, bis ein anderes Ergebnis das vorangegangen widerlegt u.o. ergänzt. Das unterscheidet sie von dogmatischen "nur so und nicht anders" Überzeugungen.

Ich bin ein Verfechter einer freien Wissenschaft, die ihre Objektivität leben darf. Ich bin kein Verfechter eines NEUEN DOGMATISMUS, der nur das gelten lässt, was JETZT bewiesen scheint. Die Wissenschaft selbst lehrt uns, dass Wahrheit trügerisch ist und die Zeit in der wir leben lehrt uns, dass Ergebnisse nutzenorientiert erzeugt, oder auch nutzenorientiert dargestellt werden können.

Meine Sorge geht somit dahin, dass sein darf, was hilft, auch wenn wir den wissenschaftlichen Beweis noch schuldig sind, aber genau solche Themen im Fokus der Wissenschaft sein und bleiben dürfen.

Ich behaupte außerdem:
"Es wird derzeit nicht das BESTE für Mensch und Natur realisiert, sondern das wirtschaftlich sinnvollste, von dem eine Mehrheit der Menschheit ausgeschlossen wird. Unser weltweites Wirtschaftssystem fördert und fordert dies. Daher müssen wir auch dort massive Veränderungen vornehmen." -Lennart Cole-

Noch eine Geschichte aus meinem Erleben zum Thema Homöopathie:
Ich litt seit meiner Geburt an sehr massiven Mandelentzündungen. 2 - 3 mal pro Jahr war ich nicht in der Lage meine Spucke zu schlucken, so massiv waren die Entzündungen. Die Allgemeinmedizin riet mir im frühen Erwachsenenalter dann zur OP. Mandeln raus.
Ich konsultierte einen Homöopathen im Ruhrgebiet. Er untersuchte mich und versprach mit zu 99% dass nach der Behandlung keine Mandelentzündung mehr auftreten wird. Ich entschied mich für die Homöopathie. Er spritze mir ein Schlangengift in Homöopathischer Dosis in die Mandeln und ins Knie. 2 Wochen später noch einmal die gleiche Prozedur. Er sagte: "Sie werden evtl. noch 1 mal eine Entzündung bekommen, dann kommen sie sofort zu mir und wir spritzen noch 1mal. Danach werden sie geheilt sein.

Ich bin nun 55. Ich hatte wie er sagte, 4 Jahre später noch einmal eine Mandelentzündung. Ich nahm den Termin bei ihm wahr. Seitdem hatte ich keine Mandelentzündung mehr. Auch wenn wir noch nicht beweisen können, warum dies so ist, trotzdem ist es, wie es ist.

Ich wollte meiner Sorge, die ich in anderen Post`s von mir angedeutet habe, mehr Klarheit geben. Es geht mir nicht um ein in Frage stellen einer Methodik, ich würde auch keine Projektmanagent Methode in Frage stellen, doch dies ist nur Teile eines Ganzen. Der Begriff der Freiheit wurde von den großen Philosophen alter und neuerer Zeit, als ein "Ins Ganze Fragen" gesehen und auch so ausgedrückt.

Freiheit ist ein wichtiges Fundament, nicht nur in der Philosophie -sie ist ein Fundament der Philosophie- sondern auch ein Fundament einer Demokratie. 

Ich wollte meiner Sorge Worte geben und ich hoffe, wir entscheiden uns nicht für ein Dafür oder Dagegen, sondern für etwas, was "ins Ganze Fragt", für etwas was Sein lässt und werden lässt, im stetigen Bewusstsein, dass wir nur einen Teil dessen sehen, was wir für Wahrheit halten. Euer Lenny

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Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…