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Einfach mal etwas ausspannen, zurückziehen, sich sammeln

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: ..geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; 4 weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; 5 Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit...
Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.
Für mich ist es nun Zeit mich nach sehr regen schreiben zu aktuellen Themen, meinen Visionen einer neuen Welt und vielen Nachdenken, mich ein wenig zurückzuziehen.

Meine Autorenseite ist sehr politisch geworden, was jedoch nicht Ihr Zweck ist. Ich recherchierte, ich sprach mit Menschen, die z.B. täglich mit Flüchtlingen arbeiten, sprach selbst mit Flüchtlingen, erlebte sie in der Praxis, usw. All das zeigte mir, dass wir im Social Media oftmals ein völlig verzerrtes Bild erhalten. Daher ist genug gesagt, was aktuelle Themen betrifft, genug diskutiert, denn die Diskussionen kehren immer wieder.
Die Frage, die sich der Protagonist in "Der Wanderer der letzten Zeit" stellt, hat HEUTE genauso seine Berechtigung wie früher: "Woher weißt du, was du liest?"

Ich verlasse gerne Kreise, wenn ich merke, dass ich mich in einem befinde. Damit meine ich nicht die Menschen, denen ich folge, sondern die immer wiederkehrenden gleichen Themen.
In meinem ersten Buch "Der Wanderer der letzten Zeit", schrieb ist vor über 13 Jahren.

Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder 
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! 

Man läuft schneller und doch bewegt man sich nur schneller im ewig gleichen Kreis, bis man ihn im innern verlässt, um ihn dann äußerlich zu verlassen.

Was mich bewegt ist eine Welt in der Gegensätze in Harmonie leben. Menschen die dieses Vermögen in sich entwickeln, auf die wird es in Zukunft ankommen. Ich schrieb damals dazu im "Wanderer der letzten Zeit..."

Tal der Tränen
Das Tal der Tränen ist voll. 
Gefüllt vom Leid derer die es spüren.  
Kein Raum mehr für weitere Tränen.
Die Dämme  allerorten werden brechen.
Tränen werden zur Verzweiflung, 
Tränen werden zur Wut 
Tränen werden zu Hass.

Gewaltiger Strom des Hasses, 
aus dem kein neues Leben sprießt.
Nur Tod,  neue Verzweiflung,
 neues Leid , neuer Hass.
Hoffnung liegt bei denen, 
die ungeliebt vermögen  zu lieben.

Wer hat so viel Kraft, 
frei von Hass zu sein, 
wenn sich die Woge des Hasses, 
gespeist aus dem Tal der Tränen, 
über das Land ergießen wird. 
Wiesen werden zu Sumpf. 
Wer vermag sie betreten, 
ohne selbst zu versinken.

Ich wünsche mir sehr, dass vielleicht gerade, vielleicht deswegen, ein umdenken möglich wird, weil Menschen Erfahrungen wiederholen. Suche im Kreis..um irgendwann hinauszutreten und eine Vision von Leben für sich entwickeln, die unsere Welt ein Stück wärmer macht, ein stück liebevoller, ein Stück freier, ein Stück lebenswerter, ein Stück nachhaltiger.

Ich wünsche Euch in den kommenden Tagen eine gute Zeit. Wenn das Leben es will, hören wir uns in ca. 10 Tagen wieder. 
Ich freue mich sehr über Eure Kommentare und Gedanken zu meinen Beiträgen Euer Lennart Cole






Kommentare

Post`s der Woche

In der Welt, die ich mir vorstelle....

Wir müssen das vorhandene Geld dafür einsetzen, um MIT und nicht GEGEN unseren Planeten zu leben. Wir müssen verstehen lernen, dass er unsere Lebensgrundlage ist.
Hierzu wird es unweigerlich notwendig sein, über NEUE ARTEN der Marktwirtschaft nachzudenken und dafür KONZEPTE zu entwerfen.



Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT" findet sich in unseren THESEN wieder.
 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.https://unserlebenprojekt.blogspot.com/2018/11/in-100-jahre-wird-unsere-erde-fur.html

Weltweit,…

Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft

Die Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
Sie fördert Leistung und Engagement , verhindert eine Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auch auf die akuten Probleme und Herausforderungen unserer Zeit ausrichten können.
Wir können nicht weiter unsere Augen verschließen, denn wir sehen in den Kindern unserer KINDER schon jetzt die Generation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen unbewohnbaren Planeten direkt erleben wird.

Weltweit, unabhängig von Land, Religion und Kultur können sich Menschen auf die wichtigsten Notwendigkeiten einigen, die ein jeder Mensch auf dem Planeten benötigt, um ein friedvolles leben für sich und im miteinander führen zu können. Dies wäre ein guter Anfang und die Basis einer ersten weltweiten Verfassung und einem neuen Marktwirtschaftlichen System, der Idee einer "PARTIZIPIERENDEN NACHHALTIGEN MARKTWIRTSCHAFT"
In einer "…

Inoffizielle Neujahrs-Ansprache eines selbsternannten

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Bundesrepublik Deutschland, Europas und der Welt.
Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken.

Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
Dank Ihrer gelebten Solidarität lebt jeder 5`te in der BRD in und unterhalb der Armutsgrenze, hungern 1 Milliarde Menschen auf der Welt und jedes 6`te Kind erlebt Krieg.

Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu ei…

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…