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Merkel und Flüchtlingspolitik

Klar. Es wird Merkel vorgeworfen, dass Sie einfach so, vielleicht sogar gegen geltendes Recht verstoßend, Flüchtlinge in sehr großer Zahl in unser Land gelassen hat.
Klar, Frau Kanzlerin Merkel hätte vielleicht in einer Ansprache im Fernsehen für alle Bürger der BRD auf Ihre Entscheidung eingehen sollen, bevor es geschieht. Sie hätte vielleicht sagen sollen, dass Sie damit auch den Bürgern vielleicht einiges abverlangt, aber das macht Ihre Entscheidung nicht falsch, oder ihr handeln verkehrt.
Ich weiß nicht wie oft es vorkommt, dass ein Schiff auf fast ertrinkende Flüchtlinge trifft und so viele davon rettet, wie es nur möglich ist. Berichte bezeugen, dass manche so viele aufnehmen, dass sie mit aller Vorsicht weiterschippern müssen, um nicht zu kentern.
Ich weiß nicht wer von uns in einer solchen Situation danach fragen würde, ob es rechtens ist, diese Menschen an Bord zu nehmen. Da viele Kapitäne solcher Schiffe plötzlich im Knast landen, zeigt uns, dass dies wohl des öfteren geschieht.
Aber mal im Ernst, wer bitte schön, würde einfach mit dem Boot weiterfahren um aus sicherer Entfernung zuzusehen, wie Frauen, Kinder und Männer jämmerlich ersaufen.
Ich halte persönlich die Entscheidung, die Frau Kanzlerin Merkel getroffen hat für richtig. Ja, sie hätte Ihre Bürgern in einer Ansprache vorher informieren können. Sie hätte darauf hinweisen können, dass ein Flüchtlingsstrom aus Kriegsgebieten auf Europa und auch auf die BRD zusteuert und das wir so viele wie möglich aufnehmen werden, aber die Grenzen dicht zu machen und zuzusehen, wie diese Menschen vor sich hinvegetieren, wäre definitiv keine Alternative gewesen.
Sicherlich gilt für jedes Land, so auch für die BRD die gleiche Regel wie für ein Schiff. Man kann nicht unendlich viele aufnehmen, so bitter es auch ist, so bedrückend es auch ist, aber so viele wie möglich.

Nun sind sie bei uns und schon läuft die Propaganda Maschine an, die diese Flüchtlinge in ihrer Gesamtheit über einen Kamm schert.
Sicherlich hat sich der eine oder andere aus anderen Beweggründen unter die Flüchtlinge gemischt. Der eine oder andere will sich vielleicht hier das Leben etwas leichter machen, der eine oder andere hat vielleicht sogar keine guten Absichten.
Das wird sicherlich der Fall sein. Ob dies 1, 2 oder 3% sind, darüber kann man streiten, was jedoch zu keinem überprüfbaren Ergebnis führen wird.
Vergessen wird jedoch in dieser Argumentationskette, dass wir ein freies Land sind, dass jederzeit bereist werden kann. Somit stehen hier die Türen immer offen für die, die vielleicht etwas schlimmes vorhaben.
Rassismus, Antisemitismus und Gewalt in jeder Form muss bestraft werden. Dafür haben wir Gesetzte, dafür haben wir eine Polizei, dafür haben wir auch Geheimdienste, dafür haben wir Gerichte.
Man hat sich hier unabhängig von Herkunft und Religion an die geltenden Gesetze zu halten. Man hat sich unabhängig von allem an das Grundgesetz zu halten, was auch für die hiesige Politik und Politiker gilt.
Handlungen zu wieder müssen bestraft werden. Dafür müssen Polizei und Gerichte personell gut ausgestattet werden, damit entsprechende Maßnahmen auch schnell und zügig ohne Mangel an Qualität der Urteile, nach Recht und Gesetzt, umgesetzt werden können.
Das herumreiten auf Statistiken ist eine Sache. Viel wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass jede Form und jeder Fall von RASSISMUS, ANTISEMITISMUS und Gewalt ein FALL zu viel ist und auch subtiler Rassismus ist Rassismus. 
Es ist sicherlich im Sinne der Bürger, wenn die jetzige Bundesregierung einfach auch Klarheit und Transparenz gegenüber den Bürgern kommuniziert, was die Pläne ausmacht, aber auch die Regeln bezüglich Flüchtlinge und deren Situation. Dies scheint wenigen klar und verständlich zu sein.

Einige Flüchtlinge werden wohl bleiben und hier eine Ausbildung beginnen, fortsetzen u.o. ein Studium fortsetzen, dass sie in Ihrem Land begonnen haben.
Unklarheit scheint hierzulande vor allem in dem Punkt zu bestehen, dass man wenig Verständnis dafür hat, dass auf der einen Seite eine Hartz 4 Diskussion geführt wird, immer mehr Menschen zur Tafel gehen müssen, auf der anderen Seite man die BRD für "Christlich erklärt", was dem GG definitiv widerspricht. Einige Populisten und ewig gestrige sehen in allen die Flüchtlinge als die Schuldigen, was jedoch jedweder Grundlage entbehrt.

Bürger haben auch Fragen, was mittelfristig mit den Flüchtlingen geschieht und ob sich die Situation evtl. sogar wiederholt. Oftmals hapert es hier an der Kommunikation und einem Mangel Transparenz, die sich Bürger jedoch auch wünschen. Ich halte es jedoch auch für wichtig, dass jeder Mensch mal für sich in sein eigenes Leben schaut.
Vielmehr als Perfektion zu verlangen, müssen wir lernen auch Kompromisse und Entwicklung tragen und ertragen zu lernen. Wie im eigenen Leben. Perfekt ist nur eine Diktatur, in der niemand mehr das Maul aufmachen darf, um Kritik zu üben, weil er danach zum schweigen gebracht wird.
Kritik möchte ich daher an der Informationspolitik üben und auch daran, Bürger viel mehr in Entscheidungen zu integrieren und viel mehr im Vorfeld zu informieren. Bürger wollen im Vorfeld informiert sein und Bürger wollen, wenn Ihnen etwas abverlangt wird, nicht einfach mit Entscheidungen überfallen werden. Das suggeriert als wären die Meinungen der Menschen unwichtig. Dies darf nicht passieren und sollte definitiv beachtet werden.
Kritik übe ich vor allem an den wirklichen URSACHEN, die Menschen zur Flucht aus ihrem Land zwingen. Hier und genau hier, muss man ansetzen. Diese Diskussion jedoch wird kaum geführt und ist sicherlich für ganz andere Gruppierungen sehr unangenehm.
Viele andere Diskussionen sind absolut überflüssig und entbehren jedweder Grundlage. Dies sollte man bei einem schnell verfassten Fazit am Stammtisch nach einigen Glas Bier definitiv beachten.
Euer Lennart Cole




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 Sie beinhaltet weder Gleichmacherei, in der Leistung und Engagement sich nicht mehr lohnen, noch fördert sie die ausufernde Ansammlung von Reichtum weniger Menschen. Sie soll Leben bewahren, Forschung fördern und Menschen, Unternehmungen, Forschung und Projekte auf die akuten Probleme ausrichten.
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Bedanken dafür, dass wir wiederum einen großen Schritt weitergekommen sind. Ich möchte in meiner diesjährigen Ansprache die Opfer in den Mittelpunkt stellen, die mich sehr tief berühren.

Ein Opfer ist ein freiwilliger Verzicht. Wir fragen uns nun, was dank Ihrer Opfer erreicht werden konnte.

Studien belegen, dass es dank der Unterstützung von 99% aller Menschen dieser Welt, 1% der Menschen in unserer Welt noch besser geht, als es jemals der Fall war.

Dank Ihnen, durften 1% aller Menschen im Jahr 2017, 82% aller Gewinne weltweit in die eigenen Taschen stecken.
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Dank Ihnen schützen wir nun die Außengrenzen Europas schon in Afrika, auch wenn dies zur Folge hat, dass Wanderarbeiter nun in diesen Län…

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Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
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Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
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Irgendwo ist es, was du suchst!
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Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

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Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
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Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…