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Nun werde ich 56...

Nun geht es auf die 60 zu und erfahrungsgemäß geht das recht schnell.
Jeder der Kinder hat wundert sich plötzlich wie schnell sie größer und größer werden, auf einmal sind sie erwachsen.
Ohne in Wehmut zu verfallen, sich über dies oder jenes zu beklagen, möchte ich einfach mal einen kleinen Rückblick auf ein spannendes Jahr machen.
Es war ein Jahr in dem ich viel gesammelt habe, mir Gedanken gemacht habe, wozu ich noch lust habe. Ein Jahr der Eindrücke, ein Jahr der Ideenfindung.
Es war ein Jahr mit einigen Tiefschlägen und Rückschlägen, aber auch ein Jahr indem sich Ideen begannen zu verfestigen.
Noch ist Zeit, genau weiß man es nie, um gewisse Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Es ist schon spät, aber nicht zu spät und für einige Dinge, ist es noch zu früh.
Alles hat seine Zeit und mit 56 ist ein gewisses Maß an innerer Ruhe schon zeitgemäß.
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die nun mit Triathlon beginnen, oder Marathon laufen.
Ich muss anderen nichts mehr beweisen, weil ich schon vieles bewiesen habe. Was ausgelebt ist, muss nicht nachgeholt werden und was noch offen ist, daran kann ich mich noch setzen, um diese Lücken zu schließen, wenn ich sie als solche empfinde.
Wie fühlt es sich an 56 zu werden.
Innerlich fühle ich mich noch genauso jung wie ich mich immer fühlte. Wenn, dann hat sich eher die innere Einstellung zu einigen Dingen gewandelt.
Ich kann besser loslassen, ich kann lassen, ich kann stehen lassen, ich kann gewähren, ich kann ziehen lassen, ich muss nicht, ich darf, ich will, ich kann wenn ich will.
Ich muss mich nicht mehr vergleichen, oder wetteifern. Ich muss mich nicht mehr gebären, wie ein Junger Mann. Ich muss nicht mehr konkurrieren, ich darf einfach gelassener sein, fehlbar und vielleicht nicht mehr so schnell, so ausdauernd. Ich muss nicht ständig unter Strom stehen, oder vor Ausdauer und Kraft nicht stehen bleiben können.
Ich kann mich genüsslich hinsetzen, hinsehen, hinhören. Ich kann Raten wenn ich gefragt werde und still sein, wenn niemand fragt.
Ich kann jemanden Recht haben lassen, ich kann jemanden gewinnen lassen.
Ich weiß anders mit Situationen und Momenten im Leben umzugehen. Ich habe wachsend mehr und mehr Geduld.
Mal zwickt es hier, mal zwickt es dort, mal bin ich müde, mal schlapp, mal voller Tatendrang.
Die Haare wandern von sinnvollen Orten an meinem Körper zu eher fragwürdigen Orten meines Körpers, so als würden sie mir sagen wollen: "Das eine war zwar schöner anzusehen, aber die Gesamtzahl der Haare bleibt..."
Man wird nicht schöner, aber vielleicht interessanter. Falten prägen Leben ins Gesicht. Muskeln weichen kleinen Pölsterchen.

Was möchte ich noch tun. Naja, auf jeden Fall noch meine Bücher zu Ende schreiben und wenn das Leben es mir gestattet, noch viel viel Zeit mit meiner Partnerin verbringen.
Helfen wo ich kann, tun wozu ich da bin, oder zumindest bisher verstanden habe, wozu ich bin.

Was wäre ein Bonus. Naja, noch einmal genug Geld verdienen, um zu reisen. Rom, Paris, Barcelona, Florenz, Venedig. Kunst und Kultur in alten Städten zu besuchen, zu bestaunen, zu sehen und zu fühlen.

Ich möchte mich aber auch bei Euch von Herzen bedanken. 
Danke für Eure wundervollen Kommentare, für den Mut den ihr mir macht, für Eure Motivation, Kritik, für Anregungen, Eure Gedanken und Eure guten Wünsche.
Ich werde mir Mühe geben Euch in Zukunft gut zu unterhalten, vielleicht den einen oder anderen Gedanken zu schenken, oder den einen oder anderen Blickwinkel.

56 werden hat was. Noch ein paar Stunden, dann ist es so weit.  :-) Euer Lennart Cole

Mein Geburtstagswunsch:
1. Ich suche meinen persönlichen Lektor für alle Bücher die ich schreibe.
2. Ich suche für die NEUAUFLAGE meines letzten Buches einen VERLAG, der dieses Buch INTERNATIONAL vermarktet. -Der aktuelle Verlag ist seit 2017 pleite-. Das Buch bekommt einen neuen Titel und wird in teilen etwas überarbeitet. Da auch großes Interesse aus dem englisch sprachigen Raum besteht, wäre es sinnvoll, wenn der Verlag auch eine Übersetzung des Buches ermöglichen könnte. 
Bitte um PN an mich. Lennart_Cole 

Kommentare

Post`s der Woche

Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

Textauszug: aus meinem Buch "Lümmel Luder Lust"
Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…

Wünsche?

"Wünsche? Was sollen sie schon bewirken. 
Sie verhallen in der Unendlichkeit, ungehört, keiner spürt Sie, keiner fühlt Sie, niemanden berühren Sie und in uns selbst verblasst mit der Zeit der Wunsch, bis wir uns selbst nicht mehr erinnern können, was uns durchdrungen hat von Kindesbeinen an. 
Zurück bleibt eine unerfüllte Hoffnung, eine tiefe Traurigkeit im eigenen Herzen, an deren Grund man sich selbst nicht mehr erinnern vermag.

"So, so. Das glaubst Du?
....Wünsche vergehen nicht, sie verklingen nicht. Das Leben, wenn es so sein soll trägt es über Grenzen hinweg, manchmal sogar über Raum und Zeit und wenn es so sein soll bläst er wie einer sanfter Wind in ein Instrument,  berühr eine Seite in den Seelen. Glaube mir, so begann die Schöpfung und so wurde ein Wunsch über Raum und Zeit plötzlich zu einer unvorstellbaren Musik, gespielt von unzähligen Seelen in einem großen Orchester. 

Oft fehlt uns nur die Geduld und unsere scheinbare Vergänglichkeit lässt uns zweifeln, weil wir gl…

Am 5 Juli erreichte mich nachfolgende Mail

Lieber Lennart Cole, ich hoffe meine Email erreicht sie unter dieser Adresse. Mein Name ist Aksana und ich bin Bloggerin auf weiblichundintim.de.
Hier schreibe ich rund um die Sexualität. Darüber hinaus stelle ich auch Bücher vor.
Ich selber bin begeisterte Leserin von Lümmel Luder Lust, einem grandiosen Buch. Gerne möchte ich es als Buchempfehlung auf meinem Blog vorstellen. Meine Frage: wäre es möglich ein Autorenfoto von Ihnen zu verwenden, ohne dabei Urheberrechte zu verletzen?

Ich habe schon gesehen, dass es dieses buch leider nur noch in gebrauchter Form zu kaufen gibt. Doch das soll kein Grund sein, es nicht vorzustellen.

Können sie mir auch sagen, an wen ich mich wenden kann, wenn es um die
Nutzung eines Fotos von Roswitha Neitzel geht?

Ich freue mich über eine Rückmeldung ihrerseits.

Alles Liebe, Aksana.

Blasenentzündung vorbeugen und natürlich heilen?

Antibiotika helfen, aber nicht immer und sind für so manchen eher schädlich und erst recht nicht nachhaltig. Wer z.B. unter einer Nierenkrankheit leidet sollte auf Antibiotika und Schmerztherapeutika verzichten.  Aber gerade diese betroffenen bekommen öfter eine Blasenentzündung, die sich dann auch gerne zu einer Nierenbeckenentzündung ausweitete.
Dann wird es sogar wirklich gefährlich und daher spaßen wir mit diesem Thema nicht, sondern wollen uns ausführlich und mittels unserer Erfahrungen mit dem Thema sachlich auseinandersetzen. Ich muss auf Grund der Tatsache, dass ich nur noch eine Niere besitze und diese auf Grund einer vererbten "Zystenniere" angegriffen ist, sehr sorgsam mit diesen Thema umgehen. Vor meiner Diagnose nahm ich auch ohne groß darüber nachzudenken "Antibiotika" und litt trotzdem

Ökodiktatur! Das Populistische Unwort

-Lennart Cole -LC- Kaum gehen mit #FridaysforFuture Schüler und auch Eltern auf die Straße, begleitet vom Unmut der Rechtsextremen #Klimaleugner wie der AfD und selbsternannten Profis wie #Christian Lindner der #FDP, da wird in Neoliberaler Denke, das Wort Ökodiktatur kreiert.
Was will man damit sagen?
Um auf dieses Wort, dass in seiner erdachten Tragweite das Gefühls,-Denk,- und Handlungsmuster aller Neoliberalen Politiker zusammenfasst, näher zu beleuchten, muss man erstmal ein paar Dinge deutlich machen.

1. Die Profis, die seit Jahrzehnten darauf hinweisen und nun zu klaren, fundierten Ergegnissen kommen, sind mehr als 15.000 Klimaforscher weltweit. Die selbsternannten Profis, die diese Warnungen bisher völlig ignorierten, Entscheidungen verschleppten und so Ihrer Neoliberalen Politik und Denke, die vor allem den Key Playern dieser Welt zu gute kommt, waren und sind Politiker und politische Parteien in nahezu jedem Land der Erde.
Himmel sei Dank existieren auch Ausnahmen. Länder u…