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Wir schreiben das Jahr 2096

Humanoide Arbeitskräfte trifft man selten an. Ob in Verwaltung, Call Centern, beim Transport von Waren oder  bei der Reparatur von Maschinen, ob in Krankenhäusern, Hotels oder im Gastgewerbe.

Die Interne Abteilung Forschung und Entwicklung wird von zentralen Computern geführt. Nur noch wenige Spezialisten begleiten in allen Bereichen des Lebens Roboter und Maschinen bei Ihrer täglichen Arbeit. Arbeitsplätze sind genauso selten, wie begehrt und man arbeitet fieberhaft daran diese Arbeiten auch von Robotern ausführen zu lassen.

Die Besitzer der Roboter und Maschinen verteilen sich auf 30 Großkonzerne, die teilweise untereinander verflochten sind. Eigentümer und Vorteilsnehmer sind 0,2% der Menschheit. 95% der weltweiten Gewinne fließen in die Taschen von 0,2% der Menschen. 1% dieser 0,2% halten dabei 64% des weltweiten Kapitals.

Der Rest der Menschheit lebt von den 5%, die jedoch teilweise besteuert werden. Staaten sind längst privatisiert und existieren in dieser Form nicht mehr. Länder sind nun Verwaltungsdistrikte, die in Area`s eingeteilt sind. Haushalte werden von den größten Banken verwaltet und dem Vorstand eines Landes als Budget zur Verfügung gestellt.

Die Eigentümer der Maschinen leben sicher auf dem Mars. Von dort aus wird die Besiedlung eines neuen Planeten vorangetrieben und die Unternehmungen verwaltet. Zum Schutz bestimmter Einrichtungen und Produktionsmittel dient eine Druidenarmee und Drohnen.

Einer der größten Kritiker dieser Zustände sagte: "Geld als Zahlungsmittel ist überflüssig geworden. Die Verwaltungen der Länder könnten ohne weiteres Alles, Jeden kostenlos zur Verfügung stellen. Von Wohnraum bis hin zur Versorgung mit allen Lebensnotwendigen. Geld ist nur noch ein Machtmittel und ein Mittel der Versklavung."

Diese Forderung wurde geprüft und von den Verwaltungen abgelehnt.

Nach weltweiten Aufständen verloren 7 Milliarden Menschen Ihr Leben. Weitere 2 Milliarden sind zwecks Neutralisation in Lagern zusammengetrieben worden.  Einige wenige dienen als Kundschafter bei der Besiedlung neuer Planeten.

Der Sprecher der Länderverwaltungen sagte: "Nun ist eine gute Basis für die Zukunft gelegt."

So könnte es kommen, wenn man die Entwicklung seit der Industrialisierung weiterspinnt... Lennart Cole

Ab heute hat die Menschheit die Chance alles zu verändern. Unsere Zeit birgt die größte Chance mit dem größten Risiko. -Lennart Cole- 
Es stellt sich nicht mehr die Frage ob Automatisierung u. Digitalisierung rasant Einzug halten wird. Es stellt sich auch nicht die Frage nach `Gut o. Schlecht`. Es stellt sich die Frage, welche Rolle Menschen noch spielen werden und wer dies entscheidet. -Lennart Cole-
Während sich die Welt verändert in der wir Leben, wir unsere Umwelt zum Feind machen, die an Macht und Stärke immer überlegen sein wird, streiten wir uns über Links oder Rechts oder sonstige Belanglosigkeiten, wie jemand, der einen Ausschnitt von 3 Quadratmillimetern eine Bildes von Salvador Dali betrachtet und so auf den Rest des Bildes schließt. Das Bild der Entwicklung liegt klar vor unseren Augen. Wir müssen nur hinsehen, um die wirklich wichtigen Themen und möglichen Lösungen zu erkennen. -Lennart Cole-

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Cowboy und Indianer -ein Lustvolles Spiel-

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Eine Passage im Buch begann ungefähr so…
…Ich spielte gerne mit den Jungs aus der Nachbarschaft Cowboy und Indianer. Ich spielte es nicht, weil ich Puppen oder sonstiges Mädchenspielzeug nicht toll fand, ich spielte es weil ich jedes Mal gegen Ende des Spiels gefesselt wurde. Wenn ich gefesselt war, fühlte ich mich wohl, frei, verzückt. Ich brachte den Jungs bei, mich fester zu fesseln, öfter zu fesseln. Einmal vergaßen sie, mich sogar loszumachen und ich verbrachte Stunden gefesselt an einem Baum, bis mein Vater mich fand, mir die Fesseln löste und meinte, mich trösten zu müssen. Ich brauchte aber gar keinen Trost, ich genoss es und war ihm innerlich böse.

Später, als ich größer war, zwölf oder dreizehn, spielten meine Freundinnen mit mir Doktorspiele. Was ich dabei besonders liebte, waren Nadeln, die wir als Spritzen einsetzten. Ich brachte meiner Freundin bei, mich damit fest und fester zu piksen. Es erregte mich. Die, die mir…

Nationalismus in kleinen Dosen

Vor vielen Jahren warnte ich vor einer Welt, die sich im wachsenden Maße, in kleinen Dosen, zu einer Narzisstischen Welt entwickelt.
Politiker machen Politik für 1% der Menschheit und für die maßgeblichen 150 Konzerne dieser Welt.
Im Gegensatz zu den Wickingern fallen wir nicht in ein Land ein, um dieses Land zu berauben und die Menschen zu töten, sondern fallen in ein Land ein, um es auszubeuten und die Menschen dort für diese Ausbeutung als Sklaven arbeiten zu lassen. Wenn es dann beraubt ist und die Maschinerie der Ausbeutung wie geschmiert läuft, machen wir unsere Grenzen dicht, um den Wohlstand in den Raubenden Ländern zu sichern.
Doch die nimmersatten 1% und wenigen Konzerne dieser Welt rauben nun auch die aus, die sie als Fußvolk für Ihre Raubzüge eingespannt haben. Wachsende Armut in den Ländern, bei den Menschen, die sich aus reinem Kalkül des Vorteilsdenkens und persönlichen Wohlstand dafür hergegeben haben, zeigen uns, dass die Nimmersatten sich nun auch wachsend bei Ihrem…

In der Welt, die ich mir vorstelle....

gibt es völlig andere Regeln, eine völlig andere Sicht und eine völlig andere Art des Zusammenlebens und -arbeitens.
Wachsender Nationalismus ist nicht Lösung für unsere geschaffenen, weltweiten Probleme, sondern lediglich ein zu eingeschränkter Blickwinkel, dem sich kommende Generationen entziehen müssen.
Natur, Mensch, Tier, Nachhaltigkeit und Verteilung werden die Herausforderungen kommender Generationen sein.
Wir benötigen einen Paradigmenwechsel, keinen Systemstreit, sondern eine völlig neue inhaltliche Auseinandersetzung mit brennenden, zeitgemäßen Themen, die auf Antworten warten. Die Zeit läuft....

Daher möchte ich Thesen für diesen Paradigmenwechsel formulieren:

1. In der Welt, die ich mir vorstelle, gibt es keine Maschinenbesitzer mehr, keine Unternehmer, sondern jeder arbeitet für eine Unternehmung in einer Position. Handel ist fair und International agierende Unternehmungen zahlen in im jeweiligen Land ihre Steuern.

2.In der Welt, die ich mir vorstelle, gehören jedem Land …