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In der Welt, die ich mir vorstelle....

gibt es völlig andere Regeln, eine völlig andere Sicht und eine völlig andere Art des Zusammenlebens und -arbeitens.
Wachsender Nationalismus ist nicht Lösung für unsere geschaffenen, weltweiten Probleme, sondern lediglich ein noch mehr eingeschränkter Blickwinkel, dem sich kommende Generationen entziehen müssen.
Natur, Mensch, Tier, Nachhaltigkeit und Verteilung werden die Herausforderungen kommender Generationen sein.
Wir benötigen einen Paradigmenwechsel, keinen Systemstreit, sondern eine völlig neue inhaltliche Auseinandersetzung mit brennenden, zeitgemäßen Themen, die auf Antworten warten. Wir leben in einer Zeit in der viel "Unmgöliches" Realität geworden ist, daher sollten wir das "Mögliche" nicht für unmöglich halten.
Die Zeit läuft....

Ich stelle mir vor wir gründen eine weltweite Initiative die über Generationen hinweg die nachfolgenden Themen kompetent projektiert, ausarbeitet und eine wachsende Zahl von Menschen dafür Gewinnt, die dafür Werben und gangbare Wege aufzeigen. Ich stelle mir vor, dass aus der Initiative dann Politik wird....

Daher möchte ich Thesen für diesen Paradigmenwechsel formulieren:

1. In der Welt, die ich mir vorstelle, gibt es keine Maschinenbesitzer mehr, keine Unternehmer, sondern jeder arbeitet für eine Unternehmung in einer Position. Handel ist fair und International agierende Unternehmungen zahlen in im jeweiligen Land ihre Steuern.

2.In der Welt, die ich mir vorstelle, gehören jedem Land die dort befindlichen Bodenschätze. Wenn Unternehmungen diese Verwenden, dann durch fairen Handel und Nutzung. Unternehmungen gehören jeweils dem Land u. damit den Menschen.

3. In der Welt, die ich mir vorstelle, besitzt niemand mehr so viel, dass er damit weitreichend Macht ausüben kann. Unternehmungen gehören immer dem Land und dem Volk. Arbeit, Gehälter und Rollen werden neu geordnet.

4. In der Welt, die ich mir vorstelle, werden alle Patente auf Lebensmittel, Naturerzeugnisse, Tiere, Nahrungsmittel für nichtig erklärt.

5. In der Welt, die ich mir vorstelle, übernehmen Länder mit lebenswichtiger Natur wie z.B. Regenwald die Rolle diese zu schützen und zu fördern. Diese Arbeit von von allen anderen Ländern entsprechend vergütet, um einen gesunden Planeten wiederherzustellen und zu bewahren.

6. In der Welt, die ich mir vorstelle, existieren zwar noch Länder, aber man reguliert den Handel, Zuwanderung, Arbeitsplatzwechsel in andere Länder über zentrale Stellen eines Kontinentes, die eng miteinander arbeiten.

7. In der Welt, die ich mir vorstelle, sind Produkte, die nachweislich die Umwelt schädigen neu zu kalkulieren. Im Preis müssen die Kosten für Umweltschäden, Recycling einkalkuliert werden. Produkte die weder Recycelt werden können, Langzeitschäden verursachen u.o. sich nachhaltig in der Nahrungskette manifestieren, müssen abgeschafft oder wenn zwingend durch innovative, nachhaltige Lösungen ersetzte werden.

8. In der Welt die ich mir vorstelle werden Armeen eines Landes werden abgeschafft und im Übergang der UN unterstellt. Die UN erhält weitergehende Befugnisse, um Streitigkeiten zu schlichten u.o. Gesetzesbrüche zu ahnden. Die Rolle, Einsatz und Befehlsgewalt wird weltweit und neu geordnet. Kein Land kann allein für sich über eine Armee verfügen.

9. In der Welt die ich mir vorstelle besitzt jedes Land eine Lokale, Regionale, Länderpolitik und Kontinentalpolitk die eng mit den anderen Kontinenten über die UN verbunden ist.

10. In der Welt die ich mir vorstelle existiert Rechtsprechung entsprechend der politischen Verwaltung: Lokal, Regional, Land, Kontinent und weltweiten Gerichtshof.

11. In der Welt die ich mir vorstelle hat Politik keinen Parteipolitischen Charakter mehr, sondern inhaltlichen Charakter. Das Volk von Land, Kontinent und Kontinenten ist bei allen Fragen, die grundlegende Auswirkungen haben über Volksentscheid stimmberechtigt.

12. Es wird eine Weltweite Verfassung verabschiedet, der sich jedwede Politik unterzuordnen hat. Diese Verfassung wird im Gegensatz zu heute gelebt, bewahrt und bei Missachtung geahndet. Diese Verfassung bewahr und schützt sowohl Grundrechte, als auch Ethische Grundsätze. Änderungen bedürfen eine 3/4 Mehrheit der Menschen weltweit -Volksentscheid- und durchläuft zuvor eine Überprüfung durch Parlamente und Ethik Kommission, wie auch den zuständigen Gerichten für die Verfassung.

13. In der Welt, die ich mir vorstelle wird Forschung und Entwicklung verantwortungsbewußt und Nachhaltig durchgeführt -Natur, Tier, Mensch, Kosmos-. Unabhängige Institute prüfen Eignungen, Ethische Grundsätze geben Orientierung, Langzeitstudien begleiten Innovationen. Das verlangsamt evtl. zwar Prozess von Innovation, stellt aber das Leben in den Vordergrund bzw. macht diesen zum Teil des definierten Nutzens. Eine Ethik Kommission für Wissenschaft überwacht klare Inhalte der Verfassung und schaltet sich bei Grenzfällen ein.

14. In der Welt, die ich mir vorstelle, wird Leistung, Engagement und Einsatz finanziell belohnt, jedoch existiert, unabhängig davon, eine Obergrenze an jährlichen Einkünften, sowie eine Mindestgrenze an Einkünften, die ein Mensch auf der Welt, je nach Land und dessen Lebenshaltungskosten, erhält.
Diese Grenzen werden jährlich neu festgesetzt. Alle Bilanzen von Regionen, Ländern, Kontinenten werden transparent veröffentlicht und sind für jeden, immer einsehbar.

15. In der Welt, die ich mir vorstelle, bereiten Politiker Themen als Entscheidungsvorlagen vor -in Zusammenarbeit mit Spezialisten-, verwalten und koordinieren, analysieren Entwicklungspotential,  Kommunizieren und vermitteln und wachen über die Einhaltung von Entscheidungen -mittels entsprechender Gremien und Spezialisten-.
Politiker werden vom den Menschen aus Region, Land, Kontinent und Weltweit gewählt. Die Arbeit der Politiker wird in Ihrer Qualität und Effektivität gemessen und öffentlich publiziert. Jeder Mensch darf maximal 10 Jahre als Politiker tätig sein.

16. In der Welt, die ich mir vorstelle, gehören Bodenschätze, Wasser, Natur dem jeweiligen Land. Dies birgt Verantwortung für alle in der Nutzung, wie auch in der Bewahrung, wenn z.B. die Natur eines Landes sich global auf unsere Erde auswirkt. -siehe dazu auch These 5-

17. In der Welt die ich mir vorstelle ist die Beste Bildung und Ausbildung für jeden zugänglich und ein Fundament der Gesellschaft.

18. In der Welt die ich mir vorstelle hat jeder Arbeit gemäß seinen Talenten. Ob Sozial, ob kreativ, ob bewahrend, ob entdeckend oder im Rahmen von Forschungen und Projekten für die Menschheit, oder in Unternehmen. Im Rahmen der der fortschreitenden Technisierung werden immer mehr Maschinen für uns Menschen arbeiten, damit wir als Menschen Zeit für das wesentliche haben.

19. In der Welt die ich mir vorstelle, wird Bevölkerungswachstum abhängig gemacht von Region, Land, Kontinent im Zusammenhang mit Ressourcen und Versorgung.
Dies birgt somit auch die Möglichkeit neue Städtekonzepte zu entwerfen, die uns bei aller Technisierung die Verbindung zur Natur ermöglicht, diese somit für jeden spürbar und erlebbar macht und somit bewahrt.

Ich möchte damit Anregungen geben, dass man unsere Welt, unser System, unsere Art des Zusammenlebens sehr wohl völlig anders gestalten könnte. Wir müssen es nur wirklich wollen.
Es werden immer mehr Menschen die Augen aufmachen, es wird dauern, Generationen, aber jede Generation wird ein Mosaik legen. Wenn nicht, wird der Mensch der Geschichte angehören. Einer Geschichte, die niemand mehr erzählen kann...
Ich spreche nicht vom Himmel auf Erden, diesen wird es nicht geben, aber wir können Sorge dafür tragen, dass Hass, Gewalt, Gier und Vorteilsnahme sich nicht mehr lohnen und Freiheit so gelebt werden kann, wie Freiheit verstanden werden muss -als ein ins Ganze fragen-.
Euer Lennart Cole
Die Abschaffung der Ursachen zur Flucht werden ein noch bedeutenderer Schritt in der Geschichte, als die Abschaffung des Sklaventums. -Lennart Cole-
"Wir sind zu einer Gesellschaft der Vorteilsnehmer und Selbstdarsteller verkommen, die dieses Art des denken, fühlen und handeln als eine gesunde Strategie empfindet." -Lennart Cole
"Der Umgang mit Flüchtlingen zeigt uns nun, mit welchen Mitteln wir Wohlstand und Demokratie aufgebaut haben und aufrecht erhalten. -Lennart Cole-

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Vorwitz oder tiefer Sinn?

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Am 5 Juli erreichte mich nachfolgende Mail

Lieber Lennart Cole, ich hoffe meine Email erreicht sie unter dieser Adresse. Mein Name ist Aksana und ich bin Bloggerin auf weiblichundintim.de.
Hier schreibe ich rund um die Sexualität. Darüber hinaus stelle ich auch Bücher vor.
Ich selber bin begeisterte Leserin von Lümmel Luder Lust, einem grandiosen Buch. Gerne möchte ich es als Buchempfehlung auf meinem Blog vorstellen. Meine Frage: wäre es möglich ein Autorenfoto von Ihnen zu verwenden, ohne dabei Urheberrechte zu verletzen?

Ich habe schon gesehen, dass es dieses buch leider nur noch in gebrauchter Form zu kaufen gibt. Doch das soll kein Grund sein, es nicht vorzustellen.

Können sie mir auch sagen, an wen ich mich wenden kann, wenn es um die
Nutzung eines Fotos von Roswitha Neitzel geht?

Ich freue mich über eine Rückmeldung ihrerseits.

Alles Liebe, Aksana.

Blasenentzündung vorbeugen und natürlich heilen?

Antibiotika helfen, aber nicht immer und sind für so manchen eher schädlich und erst recht nicht nachhaltig. Wer z.B. unter einer Nierenkrankheit leidet sollte auf Antibiotika und Schmerztherapeutika verzichten.  Aber gerade diese betroffenen bekommen öfter eine Blasenentzündung, die sich dann auch gerne zu einer Nierenbeckenentzündung ausweitete.
Dann wird es sogar wirklich gefährlich und daher spaßen wir mit diesem Thema nicht, sondern wollen uns ausführlich und mittels unserer Erfahrungen mit dem Thema sachlich auseinandersetzen. Ich muss auf Grund der Tatsache, dass ich nur noch eine Niere besitze und diese auf Grund einer vererbten "Zystenniere" angegriffen ist, sehr sorgsam mit diesen Thema umgehen. Vor meiner Diagnose nahm ich auch ohne groß darüber nachzudenken "Antibiotika" und litt trotzdem