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Lebst Du, oder wirst Du gelebt?

Textauszug aus "Der Wanderer der letzten Zeit" VÖ2005 (C)Lennart Cole

"....Suche im Kreis
Ständige Suche, ruhelos und doch wieder
die gleichen Menschen mit anderem Gesicht.
Die gleiche Situation an einem anderen Ort.
Das gleiche Gefühl, schon wieder.
Lauf schneller! Lauf und suche weiter!
Irgendwo ist es, was du suchst!
Es? Bin ich Es, der gleiche Kreise zieht?
Wenn ich Es bin, dann suche ich mich.
Irgendwo bin ich, „Ich selbst“ und habe Es gefunden.

Leonard beschloss diesen Dingen so weit wie möglich auf den Grund zu gehen und fragte sich immer wieder: „Was ist ein eigener Weg.“
Andere beobachten, zu kritisieren, zu bewerten ist zu einfach, also begann Leonard sich selbst als jemanden zu sehen, der es Wert ist,  entdeckt zu werden und stellte sich diese Frage selbst: „Was ist mein eigener Weg.“
Er fragte seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Willen, seine Intuition, seine Ideen, seine Phantasien und irgendwann war er so weit, dass diese Entdeckungsreise für ihn zu einer Selbstverständlichkeit wurde. Er beobachtete sich bei dem was er tat,  in diesen Momenten dachte, genau in diesen Moment fühlte.
Das wachsende Resultat war Leonards Entdeckung, dass so vieles in seinem Leben  nichts mit ihm zu tun hatte und dass er so vieles im Leben fraglos übernommen hatte. Doch wie erstaunlich war es, dass er auf alles eine eigene Antwort fand und genau diese Antwort lebte Leonard, probierte sie, bewertete ihren Geschmack, atmete sie ein und ging diesen Weg Schritt für Schritt weiter, um weitere Antworten zu finden.
Schritt für Schritt! Ein Schritt nach dem anderen. Ein Schritt begann für Leonard genau dort wo er sich befand und der nächste Schritt war abhängig davon, wohin er wollte. Dies wurde für Leonard zu einem persönlichen Erfolgsrezept um sich in seinem leben fortzubewegen. So begann Leonard das „Eigene“ zu suchen und Schritt für Schritt hinterfragte er seine komplette Erkenntnis und Sicht der Dinge.
Leonard verbrachte so viele Jahre, bis er für sich erkannte, dass er aufgebrochen war zu suchen, doch nun lebte er etwas viel Wichtigeres. Leonard er_lebte, dass es wichtig und auch möglich war „zu finden“. ER war das ES, was er stetig gesucht hatte.
Erstaunliches prasselte auf ihn ein und Leonard stellte förmlich sein Leben auf den Kopf. Leonards Interesse galt allen Dingen, zu denen er meinte eine Meinung zu haben und so ließ er keine Meinung verschont. Religion, Sexualität, Partnerschaft, Ziele, Arbeit, Gedanken, Verhalten, Gefühle, Theorien, Lebensinhalte und Sichtweisen, nichts sollte verschont werden.
Zuerst war es für Leonard erschreckend herauszufinden, was er einfach so übernommen hat und wie wenige Dinge in seinem Leben wirklich mit eigenem Er_leben zu tun hatte. So vieles konnte er aus eigener Erfahrung nicht bestätigen und so wurde die Aufgabe, die er sich stellte zu einer ganz gewaltigen Herausforderung für ihn, die er mit einer ganz simplen Erkenntnis verband.
Leonard wurde deutlich, dass er ein Mensch war, der das Leben auf glauben, vertrauen und Überlieferungen gelebt hatte.
Ihm wurde der Unterschied zwischen ge_lebt und er_lebt bewusst.
Leonard fand bei sich wenig eigenes Leben, wenig eigene Erfahrung und sehr viele Dinge, die einfach nur als WAHR hingenommen hatte.
Diese Erkenntnis traf ihn sehr tief, aber sie verfehlte nicht ihr Ziel, denn jetzt wusste er wo er stand und akzeptierte, dass er das Leben anderer geführt hatte, so vieles ungefragt angenommen hatte und somit in vielen Bereichen seines Leben als „ICH“ gar nicht präsent war. ER…Leonard…ER…lebte nicht! Er Leonard wurde ge_lebt und Er…Leonard hat es zugelassen.
Leonard fand dazu einen Spruch, der ihn nachdenklich machte:
Du bist wie der Pfeil, den deine Eltern von ihrem Bogen geschossen haben.
Du fliegst eine Bahn, welche die Schützen im Auge hatten.
Doch heute bist Du kein Pfeil mehr, sondern selber ein Bogen.
Keine Entschuldigung gibt es mehr für deinen Flug.
Kein Gejammer hilft dir über deinen bisherigen Weg.
Längst bist du irgendwo gelandet und stehst auf eigenen Beinen.
Du hast die Verantwortung 2für dein jetziges Leben
und du hast die Verantwortung für deinen weiteren Weg...." Textauszug Ende

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2. Von einer Idee, die die Welt verändert  - "Partizipierende Nachhaltige Marktwirtschaft"
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Nun geht es auf die 60 zu und erfahrungsgemäß geht das recht schnell.
Jeder der Kinder hat wundert sich plötzlich wie schnell sie größer und größer werden, auf einmal sind sie erwachsen. Ohne in Wehmut zu verfallen, sich über dies oder jenes zu beklagen, möchte ich einfach mal einen kleinen Rückblick auf ein spannendes Jahr machen. Es war ein Jahr in dem ich viel gesammelt habe, mir Gedanken gemacht habe, wozu ich noch lust habe. Ein Jahr der Eindrücke, ein Jahr der Ideenfindung. Es war ein Jahr mit einigen Tiefschlägen und Rückschlägen, aber auch ein Jahr indem sich Ideen begannen zu verfestigen. Noch ist Zeit, genau weiß man es nie, um gewisse Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es ist schon spät, aber nicht zu spät und für einige Dinge, ist es noch zu früh. Alles hat seine Zeit und mit 56 ist ein gewisses Maß an innerer Ruhe schon zeitgemäß. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die nun mit Triathlon beginnen, oder Marathon laufen. Ich muss anderen nichts mehr beweisen, weil ich schon vie…

Bedeutungslos wichtig

Ich heiße Lennart Cole. Mehr als 99,999% der Menschheit wissen nicht einmal, dass ich existiere. Das unterscheidet mich nicht von den allermeisten Menschen auf dieser Welt.
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Bedeutung habe ich nur für ganz wenige Menschen und noch weniger Menschen von denen, für die ich eine Bedeutung habe, kennen mich wirklich.

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Antibiotika helfen, aber nicht immer und sind für so manchen eher schädlich und erst recht nicht nachhaltig. Wer z.B. unter einer Nierenkrankheit leidet sollte auf Antibiotika und Schmerztherapeutika verzichten.  Aber gerade diese betroffenen bekommen öfter eine Blasenentzündung, die sich dann auch gerne zu einer Nierenbeckenentzündung ausweitete.
Dann wird es sogar wirklich gefährlich und daher spaßen wir mit diesem Thema nicht, sondern wollen uns ausführlich und mittels unserer Erfahrungen mit dem Thema sachlich auseinandersetzen. Ich muss auf Grund der Tatsache, dass ich nur noch eine Niere besitze und diese auf Grund einer vererbten "Zystenniere" angegriffen ist, sehr sorgsam mit diesen Thema umgehen. Vor meiner Diagnose nahm ich auch ohne groß darüber nachzudenken "Antibiotika" und litt trotzdem