Was ist Freiheit: Teil 3 -Die Freiheit des Andersdenkenden-

(C) LC "Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden." Rosa Luxemburg.
Nun schon der Dritte Artikel zum Thema Freiheit und dieses mal kurz und knapp.
In Diskussionen um das Thema Freiheit wird Freiheit von den Meisten als etwas Absolutes verstanden. "Ich darf tun was ich will, dass ist Freiheit."

Um das Verständnis über dieses Wort zu vertiefen, möchte ich zu dem Zitat von Rosa Luxemburg noch ein weiteres hinzufügen.

"Der Holzfäller bat den Baum und einen Stiel für seine Axt. Der Baum gewährte ihn."
Der Baum gewährte...Freiheit wird also gewährt, dies entspricht auch den Erkenntnissen der größten Philosophen und der eigentlichen Wortbedeutung des Wortes Freiheit.
Der Holzfäller nimmt nun diesen Stiel für seine Axt und rodet alle Wälder. Ihm wurde die Freiheit gewährt, er hat Sie genutzt und ist der, der anders denkt. Die Freiheit der Bäume in den Wäldern ist in dem Moment dahin, denn sie leben nicht mehr.
Lebt der Holzfäller nun den Aspekt der Freiheit. Nein. Denn er hat gegen den Grundsatz der Freiheit des Andersdenkenden selbst verstoßen und den Bäumen das Recht auf Leben genommen.

Freiheit birgt also Verantwortung. 
Übrig bleibt eine Welt ohne Bäume, die einer Andersdenkender nun im Rahmen der Freiheit die ihm gewährt wurde geschaffen hat.
Wenn der Holzfäller, dem die Freiheit gewährt wurde, um einen Stil für seine Axt vom Baum zu fertigen Mitgefühl, oder sogar Liebe für diesen Akt empfinden würde, dann würde er im Rahmen dieser Gewährung von Freiheit den Stiel für seine Axt entnehmen und verantwortungsvoll, liebevoll und voller Mitgefühl mit den Bäumen umgehen. Das hieße, er würde diese Freiheit so nutzen, aber nicht so ausnutzen, dass er schadet.

Die Freiheit in den Wald zu gehen, wäre ohne Bäume nicht mehr möglich, obwohl sie gewährt wäre.

Somit birgt Freiheit Mitgefühl und Liebe, was wiederum den Erkenntnissen der großen Philosophen entspricht. Freiheit so sagen sie, ist ein ins ganze Fragen -siehe Artikel 1 und Artikel 2 zum Thema Freiheit-.
Weil Freiheit gewährt wird, benötigt sie entweder umfassendes Wissen und die Erkenntnis, wie ich diese Freiheit nutze ohne zu schaden, oder ich benötige Regeln.
Somit ist eine Freiheit, die ohne Mitgefühl, Verantwortung u.o. sogar Liebe genutzt wird, weil sie gewährt wurde, eher ein Akt der Gewalt und Gier.

Das ist der Grund, wieso Freiheit gewährt wird, aber immer im Rahmen des "Leben dürfen",  im Rahmen des "Nicht schädigen" und im Rahmen des "Ins Ganze Fragen."

Gewährte Freiheit, die dazu genutzt wird diese Freiheit einzuschränken, durch Mangel an Wissen, Verantwortung, Mitgefühl und Liebe, ist somit nicht gelebte Freiheit, sondern ein Mittel der Macht, das Monokulturen schafft, je nachdem, was notwendig ist, um diese Macht zu erhalten.
Freiheit die Gewährt wird und gelebte Freiheit derer, die sie nutzen bedingen sich somit. Das eine schafft somit die Realitäten für den Anderen.

Aus meiner Sicht nutzen mittlerweile, gerade Extreme u.o. Fundamentalistische Gruppen das Wort Freiheit, um damit Gewalt, Propaganda, Macht und Gier zu rechtfertigen u.o. zu legitimieren.
Ich hoffe, es kann nun jeder erkennen, dass dies mit Freiheit nichts zu tun hat. (C) LC  -Lennart Cole-

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